29.10.09

Thrashella vs. Twilightirrsinn.

Bei Göttin der Finsternis kann man in einem noch recht frischen Post nachlesen, zu was der Twilight und Make-Up-LE-Wahn führt. Ich schau ich auch immer wieder bei den einschlägigen Blogs vorbei, um zu sehn ob es sich lohnt zum Drogeriemarkt zu pilgern oder ob ichs mir gleich sparen kann. Aber diesen Wahn finde ich schon ein bisschen grenzwertig. Den Post, bzw. Blog habe ich nicht ausgewählt, um der Bloggerin an den Karren zu fahren, sie gibt die Situation sehr deutlich wieder.
Dass ich die LE überhaupt nicht schön finde, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Immerhin sind die Sachen gewisser Marken so günstig, dass man einen Fehlkauf verschmerzen kann. Dafür gibt es wohl kaum Leute, die haufenweise Drogeriekosmetik aufbrauchen, oder irre ich mich da?
In letzter Zeit hab ich mich wohl doch etwas häufiger mit diesen Dingen befasst - darum sind auch die "einschlägigen" Blogs aus meiner Lesefutterliste geflogen. Es gibt ja auch wichtigere Dinge im Leben, nicht wahr?
Zum Beispiel das Venomalbum, dass ich zum Preis von anderthalb Drogerielippenstiften erworben habe und die Tage endlich reviewen werde.

Annette Droste-Hülshoff: Die Judenbuche

So, mal wieder ein Buch durch. (Ich hab das Hamburger Leseheft für 1€ gekauft. Vermutlich hat mich der knallpinke Einband angesprochen.)

Der Plot: Die Hauptperson Friedrich Mergel lebt in einem Dorf bei seiner verwitweten Mutter. Dort gibt es neben der offiziellen Gerichtsbarkeit eine inoffizielle: Die Fälle werden im Dorf verhandelt und es gilt sozusagen das Faustrecht. Er nimmt eine Stelle bei einem zwielichtigen Mann aus dem selben Ort an und lernt so den Schweinehirten Johannes Niemand kennen. Er entwickelt sich zum stattlichen jungen Mann, der stark ist und auf sein Äußeres achtet. Trotzdem hilft er daheim. Eines Tages beim Kuhhüten im Wald trifft er auf den örtlichen Förster, der einer Bande Holzdiebe nachspürt. Dieser fragt ihn um Rat und beleidigt ihn dann wegen seiner Armut. Der Förster wird später tot aufgefunden und Mergel wird verhört, ist aber unschuldig. Auf einer Hochzeitsfeier trifft er auf seinen Schuldiger, einen reichen Juden, dem er Geld für seine edle Taschenuhr schuldet. Später findet man die Leiche des Juden, und Mergel nimmt Reißaus...

So weit verrate ich euch, was in dem Buch vorgeht. Im Kern handelt die Novelle davon, dass sich gebrochenes Recht durch Sühne wiederherstellt.
Ich fand es toll, mir gefällt grad der Hauptcharakter Friedrich, weil er zwei Seiten hat: Einerseits ist er der nette Sohn, der alles für seine Mutter tut, auf der anderen Seite ist er auf seinen Vorteil bedacht und will sich als der tollste Hecht des Ortes darstellen - und der ganze Ort fällt auf sein Blendwerk rein. Das Ganze spielt im Westfälischen, und zwar größtenteils draußen in der Natur.
Nach einer kleinen Prise Sekundärliteratur bin ich auf den Geschmack gekommen, was die Droste-Hülshoff betrifft. Ich werd mich auf alle Fälle eingehender mit ihrem Werk befassen. Sie lebte in einer spannenden Zeit und bekam den Vörmarz sowie die Restauration komplett mit, was sich auch in ihren Werken widerspiegelt. Außerdem gibt es in der großen Literatur nicht so unglaublich viele Frauen. Allein das macht sie zu etwas besonderem. Hier folgen sicher noch andere Appetithappen zu ihr.

Okay, ich bin mit dem Review nicht wirklich zufrieden, aber vielleicht regt es ja doch zum Kaufen und Lesen an. Ich würde mich sehr über Rückmeldungen von euch freuen.

Thrashella vs. Umzug.

So, jetzt bin ich hier angekommen. Das Lesefutter hab ich stark dezimiert. Alles, was keine Miete zahlte musste raus. Ein schöneres Layout kommt die Tage.
Der Grund für den Umzug ist mein Googlekontenchaos: Jetzt hab ich eins für Spam, eins für wichtige Mails und eins für den Blog. Hier könnt ihr mir bei Bedarf auch gern Mails schreiben. Ich freu mich über jede Art der Rückmeldung und Kommunikation mit euch - sonst wär die Bloggerei ja sinnlos.

Und klar, den Bitchfinder werd ich natürlich auch wieder einladen.

26.10.09

Tom Angelripper als Autor

Der Sodom-Fronter bringt bereits sein 2. Buch auf den Markt: Einen fotografischen Damals-Heute-Vergleich von dem kleinen Kaff Buer i.W.

 News via Igelmetal

23.10.09

Thrashella vs. Schokobrot

erstmal fettes Merci an herzmädchen fürs tolle Rezept.

ich hab statt Haselnuss Kokosraspel genommen und die schoki statt sie zu raspeln, einfach in der Mikrowelle geschmolzen. Das Bild vom halbvernichteten Brot (Familiy war einfach schneller mitm futtern als ich im kamerazücken.) is zudem noch auf dem anderen Rechner.
Egal, ich wollte dem Rezept auf diese Weise noch eine Anregung hinzufügen und mich bei Jessica bedanken.

ich lebe also noch - habe die erste Uniwoche überlebt und bin sogar dazu gekommen, was zu backen. Ja, ich weiß es stehn noch einige Reviews von Platten und Büchern aus.

Mein Soundtrack zum Backen war (wen wunderts:) Venoms Metal Black und beim Bahnfahren lese ich momentan Antigone von Sophokles

20.10.09

Exumer sind wieder da!

Heute mal in Stichworten:
(-Zeit sparen)
-Thrash-Legende aus Wiesbaden
-Oldschool, Alter! *grinsel*
-1986-88 aktiv
-2 LPs: Possessed by Fire und Rising from the Sea
-Mit Sepultura getourt
-Immer wieder finanzielle Probleme und Stress mit wechselnden Sängern
-1991 letztes Demo, mit dem sie nicht unterkamen

-2009 wieder da: Exumer bei Myspace


Mir gefällts, bin gespannt, was da noch so kommt. (und wo die unterkommen, zumal sie ja Thrash ohne Splash spielen. Ja, das ist ein Seitenhieb auf ein großes Label, dass sich besser auf Merch konzentrieren sollte.)

19.10.09

Thrashella vs. Zeit.

Die rennt mir grad echt weg. Heute, am ersten Vorlesungstag (für mich noch ohne Vorlesung), hab ich so etwa die Hälfte von dem, ws ich vorhatte, geschafft. Warum? Weil mir folgendes in die Quere kam: eine kranke Sekretärin (wie sinnvoll, direkt zur wichtigsten Zeit!), eine Tussi aus meinem Abijahrgang (Immer noch so dum wie damals, aber heute kann man mich ja mal ansprechen, weil ich mich ja an der Uni auskenn und sie planlose Erstischnepfe ist. Dafür hat sie sich in Literatur gleich mal offenbart: "Wie, MEHRERE Interpretationsansätze!? Is ja voll scheiße und kompliziert!" Der Dozent hat das einzig wahre getan: Ihr Trivialliteratur empfohlen. Der Mann hat Biss.), Eine Freundin, mit der ich in die 5. Klasse gegangen bin und mit der ich noch Kontakt habe, weil wir uns immer noch gut verstehen, aber sie das Komplette Gegenteil von mir ist (Gerade Mutter geworden, süße Tochter, cooler Dad. Hab ich irgendwie geahnt. Aber so früh?! Die beiden sind 20 und 21.) und der hohe Preis von diesen bescheuerten Druckerpatronen (Hey, das ist nur schwarze Farbe, sone Plasikkiste und nen Minichip, der verhindert, dass mans wiederauffüllt. KEIN Gold oder Öl oder sonstwas.)
Wenn ich wieder Zeit habe, kommt nen Review von der Slayer-EP "Eyes of the Insane". Die hab ich nämlich am WE zusammen mit Metal Black von Venom für zusammen läppische 5 € neu erstanden. HA!!!
Außerdem müsste in etwa 10 Tagen "mein" Sweet 15 eintrudeln. *hibbel*

16.10.09

Ein ♥ für Blogs

So, hier meine Tipps:

Blog Of The Living Dead Timo bloggt jeden Tag ein Zombiebild.

Harrcore  - ohne worte, einfach spitze!

Blog einer Pseudophilosphin - Ich les zwar erst seit kurzer Zeit mit, aber der Blog gefällt mir einfach, weil er genau wie Harrcore weit genug weg vom Mainstream und trotzdem nah genug dran ist.

Liebe Grüße an euch 3 und alle, die bei mir mitlesen.

Was ich nur zur Erheiterung lese, sind Mode- und Kosmetikblogs wie MeinDMhateineSogwirkungaufmich oder IchhabdieganzeaktuelleH&MkollektioninklusiveBlogrock.

14.10.09

Synthese aus Buch und Metal

Dave Mustaine, der Sängergitarrist von Megadeth und Ex-Metallica-Mitglied schreibt gerade an seiner Biographie. Sie wird vorraussichtlich erst nach dem Sommer 2010 erscheinen. Ich bin sehr gespannt darauf und werde mir sicher die Orignalausgabe holen, auch um mein Englisch nicht zu vergessen. Außerdem interessiert mich Daves Sicht auf seinen Rausschmiss bei Metallica. Klar, er hat in "Some Kind Of Monster" auch schon aus dem Nähkästchen geplaudert, aber die Veröffentlichung kam ja auch aus dem Hause Metallica. Ich selber bin eher Metallica- als Megadavefan, aber mit den beiden neuen Alben relativiert sich das auch wieder.
Bisher habe ich die Bios von Mötley Crüe und Lemmy von Motörle gelesen und fand sie sehr interessant. Wusstet ihr schon, dass Lemmy im zarten Alter von 15 auf nem Ponyhof gearbeitet hat? Allerdings begann er sich bald für die Reiterinnen zu interessieren und ab da gings mit der Stallburschen- und Vornewegreiterkarriere steil bergab *g*. Die Crüe-Bio ist natürlich noch viel klischeehafter, die beschreiben zum Beispiel noch viel ausführlicher, in welchem Chaos die Band bis zu den ersten Erfolgen zusammenlebten - erst danach hatten sie genug Schotter um sich eigene Behausungen zuzulegen.
Ach ja, die Info über Dave hab ich vom Metal Hammer.

13.10.09

Ein Herz für Blogs II


Den Screenshot von stylespion.de konnte ich mir nicht verkneifen zwecks schwarzem Humor und so.

Ein Herz für Blogs



Es gibt wieder die Aktion von stylespion.de. Wahrscheinlich werde ich auch teilnehmen und hoffentlich ein paar neue Perlen abseits der üblichen Verdächtigen kennen lernen.
Mehr Infos gibts hier.

Nein, kein Gewinnspiel, sondern eine Auszeichnung!

Nachdem ich gestern bei Stine vom Blog einer Pseudophilosophin einen sehr ironischen Kommentar über den Kreativbloggeraward mit dem hässlichen Logo hinterlassen hab, bekam ich folgende Auszeichnung:








1.) Freue dich über eine so hohe Auszeichnung indem du dreimal mit voller inbrunst "SIEG! SIEG! SIEG!" brüllst und fühle dich als etwas gaaanz Besonderes.
2.) Überreiche ihn denen, von welchen du denkst,dass sie vor Sarkasmus und Ironie nur so strotzen! Je mehr desto besser...
3.) Wiederhole Punkt 1.
4.) Schreibe den besten Sparwitz, den du kennst, in deinen Blog; Sparwitze sind beschde!
5.) Wiederhole Punkt 3). Jetzt aber auch wirklich! Filme dich dabei!


Hier ist mein Sparwitz: "Treffen sich 2 Jäger im Wald, beide tot."

Und weil alle alles was sie über Klamotten, Gewinnspiele und Co. bloggen, scheinbar bierernst meinen, motte ich die Auszeichnung gleich wieder ein. Aber den Spaß wars wert. (=

Aber wo ich keinen Spaß verstehe, ist das erste H in meinem Namen, dem Namen meines Blogs und meiner bevorzugten Stilrichtung: to tHrash heißt auf englisch "dreschen", trash hingegen "Müll". Okay, für Nichtmetaller mag ibei der Musik kein akustischer Unterschied zwischen "dreschen" und "Müll" sein, aber für uns Metaller durchaus.
Gut erklärt isses auf dieser page: http://thrashtrash.de/

Denkt an die Technik, Kinder!

Klar, Krach/Musik/Thrash kann auch mit keiner/wenig Technik funktionieren. Gutes Beispiel: Tom Araya, seines Zeichens Sänger bei Slayer. Schlecht: Diesmal hat er nicht nur seine Stimme verloren, sondern sich auch noch eine fiese Kehlkopfentzündung eingehandelt. Die Band ist momentan in Australien auf Tour, beziehungsweise eben nicht.
Quelle: Metal Hammer
np: Nevermore - Narcosynthesis

12.10.09

Der internationale Kongress des Metalgenres...

...oder wie man einen Luftballon beinahe zum Bersten aufblasen kann.

--> Klick mich bloß nicht!!!

Heavy Metal - für viele ist das nicht nachvollziehbarer Krach und Lärm, betrunkene Satansanbeter, Instrumentenvergewaltiger, Hitparade der Schreihälse und Wildsäue, rechtes Gesindel, Friedhofsschänder und Grabräuber, Filzläuse, Junkies und Alkoholiker, gewaltbereite Jugendliche, Proletenmusik, homoerotischer Männerverein,...

Klar, es gibt immer wieder Subjekte, auf die die angebrachten Vorurteile zutreffen. Pauschal jeden Anhänger damit zu belegen, ist jedoch falsch. Nun, es geht hier nicht um die Richtigstellung solcher ignoranter Aussagen, oder gar die Missionierung einer multikulturellen Gesellschaft. Fakt ist, dass Heavy Metal stets mit einem gewissen Maß an Nonkonformismus geprägt war. Eine eigene (Jugend-) Subkultur, die Wert auf Eigenständigkeit legte, in der man sich vom Normalbürger abhob. Sei es durch das äußere Erscheinungsbild oder eben durch die Musik, welche die Verbindung unter den Anhängern dieser Subkultur darstellt.

Jeder hat(te) seine Gruppierung, was im Prinzip egal war, welcher Sparte man angehörte. Man hielt einfach zusammen. Fertig.

In den letzten Jahren, besonders seit Anbeginn des neuen Jahrtausends und dem damals aufkommenden Trend des Metalcores vollzog sich ein Wandel, der das Zusammengehörigkeitsgefühl auch aus Profilierungswahn unterminierte.
Nicht der Metalcore ist das Problem, sondern die Menschen, die in der Szene integriert waren und die, die integriert wurden.
Alteingesessene standen einer Horde junger Menschen gegenüber, die wenig gemeinsam hatten. Durch den erhöhten kommerziellen Eingriff der Musikindustrie wurde Metal (wieder) modern. Das kapitalistische Potential wurde erkannt, der Zugang zum Metal vereinfacht. So kam es, wie es kommen musste und man spaltete sich untereinander von einander ab. Von außen war es dennoch eine Einheit, die existierte. Von außen kam der Einfluss auf die Szene, was bei genauer Betrachtung ganz natürlich ist, wenn man von den eigenartigen Verquerungen alteingesessener Musiker/Produzenten mit den neuen Kommerzstilen absieht, die versuchten, sich ein Stück vom Kuchen zu sichern.

"Jeder für sich und wer nicht meine Musik hört, ist sowieso ein nichtsnutziger Matschkopf und Lutscher."

Man fing an, aus einer (Jugend-) Subkultur eine eigenständige Kultur mit eigenem Ritus zu erschaffen, auf dass man das Zusammegehörigkeitsgefühl (wieder-) erlangen könne. Das Musikbusiness tut das übrige und bläst dieses schwache Konstrukt mit heißer Luft weiter auf. Bands kommen und gehen, Musiker spielen hier und da, wechseln die Lager, die Bands, das Genre...
Nun ja, eine gewisse Zusammengehörigkeit kommt dabei auch auf. Nur wenn das Produkt und die Szene mittlerweile ein (kurzlebiges) Mode- und Wegwerfprodukt geworden ist, wie in den 80ern unzählige Glam- und Sleaze Bands, dann sollte es niemanden mehr verwundern, dass diese "Kultur" vor die Hunde geht. Da hilft auch kein alljährlicher Kongress, welcher mit den unterschiedlichsten Problematiken zur Diskussion aufwarten kann.

Muss man sich gleich bekriegen, wenn jemand einen anderen Geschmack oder gar eine andere Ansicht vertritt? Wenn jemand anstelle einer wallenden Matte einen modischen Kurzhaarschnitt trägt? Muss aus solchen Gründen ein Kongress ins Leben gerufen werden? Muss dieser Kongress der allgemeinen Öffentlichkeit die Erbärmlichkeit der Szene offenbaren und sich selbst der Lächerlichkeit preisgeben? Muss man die Gleichberechtigung der Frau medial großangelegt diskutieren? Gibt es denn nichts Wichtigeres, als sich über solche mitunter Belanglosigkeiten den Kopf zu zerbrechen?
Es ist ja allgemein bekannt, dass der gemeine "Metalhead" (im Volksmund "Metaller") ein notgeiler Mann jüngeren bis mittleren Alters ist und, das wissen die Feministinnen am besten, beim Anblick einer Frau nur an das Thema Nr. 1 denkt. Da wird jedes noch so unweibliche Frauenzimmer zum Sexobjekt. Wabernde Milchkühe mit Goldkelchenstimme (welcher Gentechniker hat das verbrochen?), testosterongeladene Amazonen mit Guturallauten, Frauen, die arme Instrumente vergewaltigen - ja, sexuelle Erregung auf anderem Niveau. Dass das die Damen auf diesem Kongress zu stören scheint, wird ja bei diesem Kaffeekränzchen lang und breit über mehrere Tage ausdiskutiert.
Nichts gegen die Damen und Herren dieser Veranstaltung - sicherlich sollte eine moderne Gesellschaft auch über Kommunikation funktionieren, aber wie weit ist das noch mit dem eigentlichen Geiste des Heavy Metal konform? Weshalb machen sich so viele Menschen ausgerechnet über solche nicht relevanten Belange Gedanken? Geht es denn nur noch um soziale Integrität denn um Musik? Könnte man die dort vergeudete Energie und Kreativität nicht eher für sinnvollere Dinge aufbringen? Wie wäre es mal wieder mit ehrlicher Musik? Oder geht es nur noch um Geld und Prestige? Klar, das Rad kann man nicht neu erfinden, aber die soziale Integrität der einzelnen Individuen, die in ein paar Jahren dem Metal den Rücken gekehrt haben, besser einzubinden, ist auch nicht gerade eine sinnvolle Alternative. Das schwache, aufgeblasene Konstrukt von einem Netzwerk aus"Modemenschen", die ihr Fähnlein nach dem Wind richten, wird dadurch auch nicht gerettet werden können. Vielleicht sollte man sich bei all den Diskussionen bezüglich der Metal-Kultur auch Gedanken um den folgenden Kollaps machen, der kommen wird.

"Es muss die Welt erst vor die Hunde gehen, damit sie wieder besser werden kann."

Deswegen folgt an abschließender Stelle ein erheiternder Test, der mit der Sache nichts zu tun hat, bei dem ich allerdings meinem Egotrip und Profilierungswahn frönen kann:

Speedtest

83 Wörter

11.10.09

Thrashella vs. Tastatur.

37 WörterSpeedtest


Na immerhin. *hust*. Den Link hab ich bei cashmere feelings gefunden und musste gleichmal testen.

10.10.09

Thrashella vs. Nachtisch.

Mal was völlig abseits der üblichen Themen:


Heute gabs bei mir Schokofondue mit Banane und Eierschöberl zum Nachtisch. Bin auf die Idee mit dem Stövchen und der feuerfesten Schale gekommen, nachdem ich gestern son special Schoko-Fondue-Set in einem Geschenkartikelladen gesehn habe.

09.10.09

Thrashella vs. Shopping

Ich war heute nach einem kurzen Aufenthalt an der Uni noch kurz auf Schnäppchenjagd und habe dabei folgendes Teil entdeckt:


Über die Tatsache, dass es weiß ist, konnte ich ja noch locker hinwegsehen, aber dass da DAS


drauf zu sehen ist, hats mir leider vergellt. Wenns nen BASS statt einer KLAMPFE wär, dann hätt ich ja noch drüber nachgedacht (und überhaupt: Fender!). So hab ich um die 15 € gespart. Auch gut. Das Bild hab ich extra für euch selber geschossen. Leider mit der falschen Handykameraeinstellung und leicht verwischt, aber immerhin.

Thrashella vs. Antworten.

Miss Harrcore hat mich gefragt, was und wo ich studiere: Deutsch und Geschichte auf Lehramt an einer großen württembergischen Uni. Und:
> Wo gehst du am WE so aus? Früher oft Rofa, verkommt aber immer mehr zu Kindergebrutstag und gähnender Leere. Heute oft Sakrema in Pforzheim, Studentenpartys (völlig egal, was für Musik da läuft.) und irgendwann sicher auch mal wieder die Clubs in der Innenstadt. Zum was-trinken geh ich gern ins Mata Hari. Wenns was metallisches is, dann is der General auch dabei.
> Wie siehst du eigentlich aus? [Ich glaub ich habe noch kein Bild gesehen...]
Ich hab sehr kurze blonde Haare (fürn Metaller nicht grad nen Vorteil, aber wächst ja auch wieder), bin ziemlich schlank und um 1,70 groß. Bilder folgen bei Gelegenheit.
Der General hingegen hat ne lange blonde Wallemähne (so als anständiger Metaller) und is der optische Gegenpart zum zum riesigen, fetten, ungepflegten Metalproll mit dem Dosenbier in der Hand.
> Wann hast du Geburtstag?
Mit mir kam die Wende (-; . Der General hat Tschernobyl miterlebt.
> Was hörst du für Musik? [FAST überflüssige Frage ;)]
Metal und zwar alle Sorten außer Black, Pagan, Mittelalter und zuviel Power. (Ausschlussverfahren geht da einfach schneller.) Außerdem gelegentlich mal alten (deutschen) HipHop, also Fettes Brot, Fischmob,... Er, äh, hört fast ausschließlich, äh,  Gefrickel.

08.10.09

Thrashella vs. Uni.

Bald schlägt die Uni wieder voll zu, weil ich mich den Sommer über mit allem möglichem anderen befasst habe, muss ich mal wieder was dafür tun. Nächste Woche werde ich zum allerersten Mal ein Blockseminar geben, das schreit auch nach ner Menge Vorbereitung.
Außerdem will ich Latein aufarbeiten, damit ich im Februar mein Latinum machen kann.

Überhaupt hab ich das Gefühl, dass ich ca. 6 Monate frei hatte und erstmal wieder lernen muss mit nem Stift in der Hand was aufs Papier zu kriegen. Dafür hab ich immerhin jeden Tag Bass gespielt. (Das hilft mir aber auch nix für die Uni. -.-)

Aber am WE is vermutlich wieder Party angesagt, ich werde berichten. Spätestens Montag werde ich außerdem die neuen Sachen von essence und Alverde unter die Lupe nehmen. Ich warte nur noch auf die ersten Swatches und Berichte und darauf, das mein StammDM sicher alles da hat.

Liebe treue Leserschaft. habt ihr Fragen an uns, gibt es etwas das ihr wissen wollt? Fragt uns per Kommentarfunktion, wir werden im nächsten Post antworten.

03.10.09

Noch einem Monat warten, dann ist.... KRACH!




Über mein Hausforum hat mir der Basser von Rampage seinen alten Amp angeboten, jetzt krieg ich Ende des Monats seinen Warwick Sweet 15, so spar ich ne Menge Kohle. Außerdem wird er das Teil direkt bei mir abliefern, weil er den Nachfolger aus dem Musikladen um die Ecke holen wird. YAY!
Ach ja, und horcht ruhig mal bei Rampage rein, die sind ziemlich cool
\m/
np: Slayer South of Heaven

Btw. Ich seh grad, der General hat "Horus", "Caparison", "Japan" und "Dellinger" als Labels angelegt. Wir werden also noch öfters davon hören. Wie kann man unbeschadet auf einem Behindertenparkplatz parken? Genau. Man legt eine Gitarre auf die Rückbank!