Ich habe folgenden Post bei Sabrina gelesen: "Studieren sollte man ausprobieren"
und war so frei, meinen Senf dazuzugeben:
"Ich bin in Mitte und bei uns sollen, wenn unser Jahrgang fertig ist, die Geisteswissenschaften gestrichen werden, weil die für unsere Stadt eh nicht wichtig sind (großer Automobilkonzern und so). Das ist vollkommen absurd, weil wir die günstigsten Fakultäten mit den meisten Gasthörern, die auch noch ohne ende Kohle für die ganze Uni reinpulvern (müssen) sind. Ohne uns wird die Uni zu einer Horde fachlich gut ausgebildeteten geistigen Tieffliegern werden. Und Lehrerausbildung wirds hier auch nicht mehr geben, aber immer noch das bundesweit härteste Abi (aber dann auch keine Lehrer mehr, die die künftige Ingenieurselite zum Abi führen kann, weil Lehrer aus anderen Bundesländern nur unter speziellen Vorraussetzungen genommen werden. Während wir mit Handkuss überall genommen werden.)
LG ella"
(selbstzitate rocken und sind nachts um 12 erlaubt.)
In den nächsten Tagen mehr dazu - nur soviel: Ich halt nicht SEHR viel von der Besetzungsakiton, aber das liegt daran, weil wieder ne Horde Mitläufer aufm Campus rumrennen, die "NATO raus aus Afghanistan" und lauter andere Sachen, die NICHTS mit Bildungspolitik zu tun haben, fordern.
18.11.09
Thrashella vs. Kleiderschrank
Ich bin grad völlig genervt vom Inhalt meines Kleiderschranks, alle Teile daran erinnern mich an irgendwas und ich kann sie größtenteils nimmer sehn. Die Tage war ich in den Mittagspausen in der Stadt, um mich nach neuen Sachen umzusehen, aber irgendwie sagt mir bei den üblichen Verdächtigen, also H&M, Charme & Anmut, New Yorker und Pimkie die Quali der Sachen sowas von gar nicht zu.
Außerdem hab ich eh einen etwas festgefahrenen Style, der sich je nach Laune zwischen Sportlich, Rockstar/Metaltusschen und Butch bewegt, also flieg ich im Laden eh immer auf die gleichen Schnitte und Farben. Darum bringen mir neue Klamotten auch nicht wirklich was, weil ich eh schon alles, was ich gern trage hab und es nicht so recht einsehe, mir (übertrieben gesagt) den 10. schwarzen Pulli in den Schrank zu legen um dann doch wieder im ebenfalls schwarzen Abipulli rumzurennen...
Und dann ist da noch die ewige Grundsatzfrage nach den schwarzen Klamotten. Eigentlich bin ich ja voll die trve Metalschnitte, also müsste ich ja permanent in schwarz, mit Springern und Bandshirt rumlaufen. Dagegen spricht allerdings a) die Tatsache, dass meine längsten Haare nur 12 cm lang sind und b) dass ich viel zu gerne bunte Sachen trage.
Im Prinzip brauch ich für jede Laune nen kompletten Kleiderschrank, weil das alles untereinander auch nicht wirklich kompatibel ist.
Vielleich vertick ich demnächst alles, was mir grad auf den Zeiger geht, in der E-Bucht und hol mir dann paar neue Teile. Wär das nicht irgendwie völliger Overkill?
Immerhin hab ich mir die weltbesten Winterschuhe zugelegt. Ich hab in der E-Bucht ein paar eingetragene Doc Martens zum halben Ladenpreis ergattert und die passen zu fast allem.
Gestern hab ich meine Haare geschaumtönt. Vorher waren sie mittelblond, also Naturfarben und jetzt sind sie minimal rotblond. Während den Tönprozess hab ich beschlossen, lieber doch nicht auf Pumuckel zu machen, deshalb erkennt man den Rotblondstich auch nur bei Kunstlicht.
Mal sehn, ob ich in 3 Wäschen immer noch Bock drauf hab, dann gibts bissl mehr davon, diesmal ne Movidatönung oder so.
Außerdem hab ich eh einen etwas festgefahrenen Style, der sich je nach Laune zwischen Sportlich, Rockstar/Metaltusschen und Butch bewegt, also flieg ich im Laden eh immer auf die gleichen Schnitte und Farben. Darum bringen mir neue Klamotten auch nicht wirklich was, weil ich eh schon alles, was ich gern trage hab und es nicht so recht einsehe, mir (übertrieben gesagt) den 10. schwarzen Pulli in den Schrank zu legen um dann doch wieder im ebenfalls schwarzen Abipulli rumzurennen...
Und dann ist da noch die ewige Grundsatzfrage nach den schwarzen Klamotten. Eigentlich bin ich ja voll die trve Metalschnitte, also müsste ich ja permanent in schwarz, mit Springern und Bandshirt rumlaufen. Dagegen spricht allerdings a) die Tatsache, dass meine längsten Haare nur 12 cm lang sind und b) dass ich viel zu gerne bunte Sachen trage.
Im Prinzip brauch ich für jede Laune nen kompletten Kleiderschrank, weil das alles untereinander auch nicht wirklich kompatibel ist.
Vielleich vertick ich demnächst alles, was mir grad auf den Zeiger geht, in der E-Bucht und hol mir dann paar neue Teile. Wär das nicht irgendwie völliger Overkill?
Immerhin hab ich mir die weltbesten Winterschuhe zugelegt. Ich hab in der E-Bucht ein paar eingetragene Doc Martens zum halben Ladenpreis ergattert und die passen zu fast allem.
Gestern hab ich meine Haare geschaumtönt. Vorher waren sie mittelblond, also Naturfarben und jetzt sind sie minimal rotblond. Während den Tönprozess hab ich beschlossen, lieber doch nicht auf Pumuckel zu machen, deshalb erkennt man den Rotblondstich auch nur bei Kunstlicht.
Mal sehn, ob ich in 3 Wäschen immer noch Bock drauf hab, dann gibts bissl mehr davon, diesmal ne Movidatönung oder so.
16.11.09
Thrashella vs. Fakten
1.) Dein Name: Ella
2.) Geburtstag: ´89
3.) Spitzname: ela
4.) Welches Parfüm benutzt du: jil sander - sun
5.) Lieblings Shampoo: das multivitaminding von aldi süd.
6.) Lieblingsfarbe: schwarz, blau, grün (kommt drauf an, für was)
7.) Beste Freunde: j. und j.
8.) Kleine Beschreibung der Person: blond, kontaktfreudig, aufgeschlossen
9.) Beruf: Studentin
10.) Tiere: Ich mag Pferde, hab aber keine
11.) Wann hast Du das letzte mal geduscht: heute morgen
12.) Welche Farben hat die Hose, die Du gerade trägst: lila
13.) Lieblingsmusikrichtung: METAL
14.) Hobbies: Bass spielen, Reiten, Snowboard, Konzerte, Party
15.) Traumauto: 190er
16.) Raucher oder Nichtraucher: NR
17.) Zahnpasta:irgedwas mit grün
18.) Lieblingsessen: Zwiebelroschdbrade
19.) Wohnst Du mit Deinen Eltern zusammen: ja
20.) Lieblingseiscrem: Walnuss
21.) Lieblingsgetränk: stilles wasser
22.) Wann gehst Du ins Bett: nie vor 12
23.) Lieblingsschuhe: Doc Martens
24.) Lieblingssong: so einiges von Nevermore, am meisten das letzte Album
25.) Lieblingswebseite: google.de
26.) Lieblingsfach: Alte Geschichte (wenn nur das scheiß Latein net wär)
27.) Das Fach das Du am meisten hasst: Mathe, Physik
28.) Liebster Sport, den Du ansiehst: Reiten
29.) Schrecklichste oder nervendste Person die Du kennst: einige studenten in meinem Jahrgang
30.) Lieblingsurlaubsziel: England
31.) Piercing oder Tattos: none
32.) Vollmilch oder Haltbare: Voll
33.) Single oder "Vergriffen": "vergriffen"
34.) Einfach oder Kompliziert: Kompliziert
35.) Gesetz oder Anarchie: von beidem etwas
36.) Schreiben oder lesen: lesen
37.) Sonnenaufgang oder -untergang: unter
38.) Bist du für Sex vor der Ehe: ja
39.) Spät aufstehen oder spät wach werden: zweiters
40.) Was ist romantischer, baden oder duschen: Baden
41.) Leder oder eine gestrickte Geldbörse: Leder
42.) Was kommt zuerst, Arbeit oder Vergnügen: Arbeit
43.) Smaragd oder Rubin: Rubin
44.) Restaurant mit Kerzenlicht oder Picknick im Mondlicht: Picknick
45.) Links- oder Rechtshänder: links
46.) Vanille- oder Schokolade-Eiscrem: schoki
47.) Leonardo DiCaprio oder Tom Cruise: weder noch, lieber ne schöne frau
48.) Grüne Bohnen oder Karotten: weder noch
49.) Katze oder Hund: kommt drauf an
50.) Halbleer oder halbvoll: Halbvoll
51.) Senf oder Ketchup: Snef
52.) Tageszeitung oder Magazin: ersters
53.) Sandalen oder Turnschuhe: Docs
54.) Warst Du jemals Opfer eines Verbrechens: nee
55.) Umarmenn oder küssen: küssen
56.) Körpergrösse: 1,72m
57.) Schuhgröße: 39
58.) Haarfarbe/ -Länge: blond, kurz
59.) Augenfarbe:grün
60.) künstliche Fingernägel: doppelgoldpfui!
61.) Deine Definition von Liebe: irre!
62.) Geschwister: alleinerbe
63.) Wenn ich 3 Wünsche hätte: umpf. mal nachdenken
64.) Lieblingsabkürzung: imho
65.) Lieblingszahl: 3
66.) Das romantischste was Dir je passiert ist: ich hasse romantik
67.) StarWars oder StarTrek: ne, lass ma
68.) Welches Lied hörst Du gerade, oder welches war das letzte: nevermore, the psam of lydia
69.) Deine Meinung zu Bill Gates: ?
70.) Was ist direkt neben Dir: mein schreibtisch
71.) Welche Farbe hat Dein Computertisch: blau
72.) Was sind die letzten 4 Ziffern Deiner Telefonnummer: 0815
73.) Duplo: nur in zartbitter!
74.) Was ist Dein Lieblingsradiosender: pfui!
75.) Was sind die seltsamsten Namen die du je gehört hast:
76.) Letzter Film den Du gesehen hast (im Kino): Die gräfin
77.) Wenn Du eine Kreide wärst, welche Farbe wärst Du: rot
78.) Wo willst Du Deine Flitterwochen verbringen: london
79.) Wen willst Du zur Zeit heiraten und mit ihm den Rest Deines Lebens verbringen: evtl meinen freund und coautor & bandkollegen in personalunion
80.) Letztes Buch, das Du gelesen hast:AvD Die Judenbuche
81.) Hast Du einen Pager (Quix, Scall,...) : ?
82.) Hast Du eine Lava Lampe: none
83.) Wieviele Leute sind auf Deiner Buddy Liste: ICQ? 17
84.) Wie ist das Wetter gerade:dunkel
85.) Was hast Du letzte Nacht gemacht: geschlafen
86.) Letzte Person, mit der Du telefoniert hast: Jula
87.) Mit wem redest Du gerade online: none
88.) Wie ist Dein Name rückwärts:
89.) Was hast Du als Computerhintergrund: standard hp dings
90.) Worauf schaust du beim anderen Geschlecht zuerst: gesicht, hände, klamotten, augen
91.) Was machst Du morgen: uni
92.) Wen bewunderst Du am meisten: eine bekannte, die sich mit nem eigenen reitverein alle träume erfüllt hat.
93.) Backstreet Boys: nick! (früher...)
94.) Wie viele CDs hast Du: 40?
95.) Was war die letzte CD, die Du gekauft hast: Venom - Metal Black
96.) Was ist zur Zeit Dein Lieblingslied: ganz schön feist ich bin ein gänseblümchen
97.) Soda: urgs.
98.) Cola oder Pepsi: cola vanilla
99.) Wieviele Kinder willst Du mal: egal, hauptsache adoptiert.
100.) Wieviele Jungs/Mädchen: wies kommt.
101.) Warst Du jemals verliebt: ja.
102.) Wann hast Du das letzte mal geweint: heute mittag
103.) Was ist das erste, an das Du Dich in Deinem Leben erinnerst: kekse
104.) In wen warst Du zuletzt verliebt: ich bin in meinen freund verliebt
105.) Bist du zur Zeit verliebt: ja
106.) In wen bist Du zur Zeit verliebt: meinen freund
107.) Wie fühlst Du Dich im Moment: krank
108.) Was denkst Du gerade: *zensiert*
109.) Wer ist Dein bester Online-Freund? wtf?
110.) Glaubst Du an Liebe auf den ersten Blick? kp
111.) Glaubst du an Gott? bisschen
112.) Was isst Du normalerweise zum Frühstück? ne halbe semmel
113.) Stehst du auf Blind-Dates: nee
114.) Was ist Deine Lieblings-Fernsehsendung? Gossip Girl + Skins
115.) Was ist dein Lieblingsfilm? Charlie and the chocolate factory
116.) Was ist die beste CD, die Du hast? poah,..nevermore - this godless endeavour
117.) Was ist die peinlichste CD, die Du hast? ne promo von xandria
118.) Wer ist die intelligenteste Person, die Du "kennst"? mein bester (!?) kumpel
119.) Wer ist die coolste Person, die Du kennst? äh? ich bin doch auch nicht cool (=
120.) Wer ist die dümmste Person, die Du kennst? mein ex!
121.) Wer ist die lustigste Person, die du kennst? ich glaube auf die Frage würde ich jeden Tag anders antworten
122.) Was ist dein Lieblingsland? England
123.) Glaubst Du an Wunder? Son bisschen, wenn man nicht dran glaubt, kanns sie nicht geben.
124.) Mit wievielen Kissen schläfst Du? 1
125.) Was ist Dein Lieblingsparfum? Jil Sander Sun
126.) Was ist das schlimmste Gefühl: müde, hungrig, kalt (montag morgens um halb 10 in der uni)
127.) Was ist das schönste Gefühl? Satt, wach, glücklich (am we)
128.) Was sind Deine Lieblings-Namen (Jungs)?
129.) Was sind Deine Lieblings-Namen (Mädels)? nie drüber nachgedacht. meinen namen würde ich keinem kind geben, soviel steht fest.
130.) Wer war die erste Person, in die Du verliebt warst? hm, mein dummer erster freund.
131.) Was ist alles unter Deinem Bett? Eingetütete Klamotten
132.) Wie war Dein Wochenende? das letzte? stressig, weil alle um mich rum bekloppt gespielt haben
133.) Dein Lieblingssport? Reiten + Snowboarden
134.) Was ist das schönste, was Du je gesehen hast? öh, zählt das optisch perfekte Pferd?
135.) Das erste, an was Du denkst wenn du folgende Wörter hörst?
- Schule: gerne wieder!
- Talkshows: SWR
- Shopping: *narf*
- Friends: Rachel
- Chocolate: Rum Traube Nuss
- Winnie the Pooh: äh?
- Tag oder Nacht: Nacht
- Winter oder Sommer: Winter
136.) Wer ist Dein Lieblingsschauspieler? das ist sehr wechselnd... Misha Barton und Willa Holland mag ich sehr
137.) Lieblingsfilmzitat?none
138.) Wieviele Fragen in diesem Text sind sinnlos? keine, aber meine antwortern ergeben vermutlich nicht immer Sinn.
139.) Hast du schon mal mit einem Jungen/Mädchen geschlafen? ja
140.) Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? schau mer mal...
141.) Wer ist die hässlichste Person die Du kennst? hm, ein Dozent von uns?
142.) Was ist Dein Lieblingsschulfach? Das war Gemeinschaftskunde, weil ich umbedigst Sozialwissenschaften studieren wollte.
143.) Was ist Deine Lieblingsmarke? öh, Ritter Sport? (aber okay, der Fragebogen stammt von einem Modeblog, also tu ich euch den gefallen: die letzte und wirklich perfekte Jeans, die ich mir gekauft habe, ist von Fresh Made)
144.) Auf wievielen Konzerten warst Du bist jetzt? X
145.) Das letzte Konzert auf dem Du warst? Nuclear Warfare
146.) Deine Lieblingsblume? Kaktus :D
147.) Was ist Dein Lieblingstier? Pferde
148.) Was trägst du beim schlafen? nix
149.) Von wem hast du die letzte sms bekommen? Jule
150.) Wie fandest du die Umfrage? sicher interessant für euch, oder? aber mal im ernst, wer von euch hat sich alles durchgelesen?
2.) Geburtstag: ´89
3.) Spitzname: ela
4.) Welches Parfüm benutzt du: jil sander - sun
5.) Lieblings Shampoo: das multivitaminding von aldi süd.
6.) Lieblingsfarbe: schwarz, blau, grün (kommt drauf an, für was)
7.) Beste Freunde: j. und j.
8.) Kleine Beschreibung der Person: blond, kontaktfreudig, aufgeschlossen
9.) Beruf: Studentin
10.) Tiere: Ich mag Pferde, hab aber keine
11.) Wann hast Du das letzte mal geduscht: heute morgen
12.) Welche Farben hat die Hose, die Du gerade trägst: lila
13.) Lieblingsmusikrichtung: METAL
14.) Hobbies: Bass spielen, Reiten, Snowboard, Konzerte, Party
15.) Traumauto: 190er
16.) Raucher oder Nichtraucher: NR
17.) Zahnpasta:irgedwas mit grün
18.) Lieblingsessen: Zwiebelroschdbrade
19.) Wohnst Du mit Deinen Eltern zusammen: ja
20.) Lieblingseiscrem: Walnuss
21.) Lieblingsgetränk: stilles wasser
22.) Wann gehst Du ins Bett: nie vor 12
23.) Lieblingsschuhe: Doc Martens
24.) Lieblingssong: so einiges von Nevermore, am meisten das letzte Album
25.) Lieblingswebseite: google.de
26.) Lieblingsfach: Alte Geschichte (wenn nur das scheiß Latein net wär)
27.) Das Fach das Du am meisten hasst: Mathe, Physik
28.) Liebster Sport, den Du ansiehst: Reiten
29.) Schrecklichste oder nervendste Person die Du kennst: einige studenten in meinem Jahrgang
30.) Lieblingsurlaubsziel: England
31.) Piercing oder Tattos: none
32.) Vollmilch oder Haltbare: Voll
33.) Single oder "Vergriffen": "vergriffen"
34.) Einfach oder Kompliziert: Kompliziert
35.) Gesetz oder Anarchie: von beidem etwas
36.) Schreiben oder lesen: lesen
37.) Sonnenaufgang oder -untergang: unter
38.) Bist du für Sex vor der Ehe: ja
39.) Spät aufstehen oder spät wach werden: zweiters
40.) Was ist romantischer, baden oder duschen: Baden
41.) Leder oder eine gestrickte Geldbörse: Leder
42.) Was kommt zuerst, Arbeit oder Vergnügen: Arbeit
43.) Smaragd oder Rubin: Rubin
44.) Restaurant mit Kerzenlicht oder Picknick im Mondlicht: Picknick
45.) Links- oder Rechtshänder: links
46.) Vanille- oder Schokolade-Eiscrem: schoki
47.) Leonardo DiCaprio oder Tom Cruise: weder noch, lieber ne schöne frau
48.) Grüne Bohnen oder Karotten: weder noch
49.) Katze oder Hund: kommt drauf an
50.) Halbleer oder halbvoll: Halbvoll
51.) Senf oder Ketchup: Snef
52.) Tageszeitung oder Magazin: ersters
53.) Sandalen oder Turnschuhe: Docs
54.) Warst Du jemals Opfer eines Verbrechens: nee
55.) Umarmenn oder küssen: küssen
56.) Körpergrösse: 1,72m
57.) Schuhgröße: 39
58.) Haarfarbe/ -Länge: blond, kurz
59.) Augenfarbe:grün
60.) künstliche Fingernägel: doppelgoldpfui!
61.) Deine Definition von Liebe: irre!
62.) Geschwister: alleinerbe
63.) Wenn ich 3 Wünsche hätte: umpf. mal nachdenken
64.) Lieblingsabkürzung: imho
65.) Lieblingszahl: 3
66.) Das romantischste was Dir je passiert ist: ich hasse romantik
67.) StarWars oder StarTrek: ne, lass ma
68.) Welches Lied hörst Du gerade, oder welches war das letzte: nevermore, the psam of lydia
69.) Deine Meinung zu Bill Gates: ?
70.) Was ist direkt neben Dir: mein schreibtisch
71.) Welche Farbe hat Dein Computertisch: blau
72.) Was sind die letzten 4 Ziffern Deiner Telefonnummer: 0815
73.) Duplo: nur in zartbitter!
74.) Was ist Dein Lieblingsradiosender: pfui!
75.) Was sind die seltsamsten Namen die du je gehört hast:
76.) Letzter Film den Du gesehen hast (im Kino): Die gräfin
77.) Wenn Du eine Kreide wärst, welche Farbe wärst Du: rot
78.) Wo willst Du Deine Flitterwochen verbringen: london
79.) Wen willst Du zur Zeit heiraten und mit ihm den Rest Deines Lebens verbringen: evtl meinen freund und coautor & bandkollegen in personalunion
80.) Letztes Buch, das Du gelesen hast:AvD Die Judenbuche
81.) Hast Du einen Pager (Quix, Scall,...) : ?
82.) Hast Du eine Lava Lampe: none
83.) Wieviele Leute sind auf Deiner Buddy Liste: ICQ? 17
84.) Wie ist das Wetter gerade:dunkel
85.) Was hast Du letzte Nacht gemacht: geschlafen
86.) Letzte Person, mit der Du telefoniert hast: Jula
87.) Mit wem redest Du gerade online: none
88.) Wie ist Dein Name rückwärts:
89.) Was hast Du als Computerhintergrund: standard hp dings
90.) Worauf schaust du beim anderen Geschlecht zuerst: gesicht, hände, klamotten, augen
91.) Was machst Du morgen: uni
92.) Wen bewunderst Du am meisten: eine bekannte, die sich mit nem eigenen reitverein alle träume erfüllt hat.
93.) Backstreet Boys: nick! (früher...)
94.) Wie viele CDs hast Du: 40?
95.) Was war die letzte CD, die Du gekauft hast: Venom - Metal Black
96.) Was ist zur Zeit Dein Lieblingslied: ganz schön feist ich bin ein gänseblümchen
97.) Soda: urgs.
98.) Cola oder Pepsi: cola vanilla
99.) Wieviele Kinder willst Du mal: egal, hauptsache adoptiert.
100.) Wieviele Jungs/Mädchen: wies kommt.
101.) Warst Du jemals verliebt: ja.
102.) Wann hast Du das letzte mal geweint: heute mittag
103.) Was ist das erste, an das Du Dich in Deinem Leben erinnerst: kekse
104.) In wen warst Du zuletzt verliebt: ich bin in meinen freund verliebt
105.) Bist du zur Zeit verliebt: ja
106.) In wen bist Du zur Zeit verliebt: meinen freund
107.) Wie fühlst Du Dich im Moment: krank
108.) Was denkst Du gerade: *zensiert*
109.) Wer ist Dein bester Online-Freund? wtf?
110.) Glaubst Du an Liebe auf den ersten Blick? kp
111.) Glaubst du an Gott? bisschen
112.) Was isst Du normalerweise zum Frühstück? ne halbe semmel
113.) Stehst du auf Blind-Dates: nee
114.) Was ist Deine Lieblings-Fernsehsendung? Gossip Girl + Skins
115.) Was ist dein Lieblingsfilm? Charlie and the chocolate factory
116.) Was ist die beste CD, die Du hast? poah,..nevermore - this godless endeavour
117.) Was ist die peinlichste CD, die Du hast? ne promo von xandria
118.) Wer ist die intelligenteste Person, die Du "kennst"? mein bester (!?) kumpel
119.) Wer ist die coolste Person, die Du kennst? äh? ich bin doch auch nicht cool (=
120.) Wer ist die dümmste Person, die Du kennst? mein ex!
121.) Wer ist die lustigste Person, die du kennst? ich glaube auf die Frage würde ich jeden Tag anders antworten
122.) Was ist dein Lieblingsland? England
123.) Glaubst Du an Wunder? Son bisschen, wenn man nicht dran glaubt, kanns sie nicht geben.
124.) Mit wievielen Kissen schläfst Du? 1
125.) Was ist Dein Lieblingsparfum? Jil Sander Sun
126.) Was ist das schlimmste Gefühl: müde, hungrig, kalt (montag morgens um halb 10 in der uni)
127.) Was ist das schönste Gefühl? Satt, wach, glücklich (am we)
128.) Was sind Deine Lieblings-Namen (Jungs)?
129.) Was sind Deine Lieblings-Namen (Mädels)? nie drüber nachgedacht. meinen namen würde ich keinem kind geben, soviel steht fest.
130.) Wer war die erste Person, in die Du verliebt warst? hm, mein dummer erster freund.
131.) Was ist alles unter Deinem Bett? Eingetütete Klamotten
132.) Wie war Dein Wochenende? das letzte? stressig, weil alle um mich rum bekloppt gespielt haben
133.) Dein Lieblingssport? Reiten + Snowboarden
134.) Was ist das schönste, was Du je gesehen hast? öh, zählt das optisch perfekte Pferd?
135.) Das erste, an was Du denkst wenn du folgende Wörter hörst?
- Schule: gerne wieder!
- Talkshows: SWR
- Shopping: *narf*
- Friends: Rachel
- Chocolate: Rum Traube Nuss
- Winnie the Pooh: äh?
- Tag oder Nacht: Nacht
- Winter oder Sommer: Winter
136.) Wer ist Dein Lieblingsschauspieler? das ist sehr wechselnd... Misha Barton und Willa Holland mag ich sehr
137.) Lieblingsfilmzitat?none
138.) Wieviele Fragen in diesem Text sind sinnlos? keine, aber meine antwortern ergeben vermutlich nicht immer Sinn.
139.) Hast du schon mal mit einem Jungen/Mädchen geschlafen? ja
140.) Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? schau mer mal...
141.) Wer ist die hässlichste Person die Du kennst? hm, ein Dozent von uns?
142.) Was ist Dein Lieblingsschulfach? Das war Gemeinschaftskunde, weil ich umbedigst Sozialwissenschaften studieren wollte.
143.) Was ist Deine Lieblingsmarke? öh, Ritter Sport? (aber okay, der Fragebogen stammt von einem Modeblog, also tu ich euch den gefallen: die letzte und wirklich perfekte Jeans, die ich mir gekauft habe, ist von Fresh Made)
144.) Auf wievielen Konzerten warst Du bist jetzt? X
145.) Das letzte Konzert auf dem Du warst? Nuclear Warfare
146.) Deine Lieblingsblume? Kaktus :D
147.) Was ist Dein Lieblingstier? Pferde
148.) Was trägst du beim schlafen? nix
149.) Von wem hast du die letzte sms bekommen? Jule
150.) Wie fandest du die Umfrage? sicher interessant für euch, oder? aber mal im ernst, wer von euch hat sich alles durchgelesen?
10.11.09
Thrashella vs. "Guten Morgen!"
So, ich bin gerade eben in der Uni angekommen, der Weg herher war (mal wieder) mit unglaublichen Deppen gepflastert:
1. An der Haltestelle eine alte Frau mit Rollator: "Junger Mann, gensemalausmweg!" Ja, super, nur weil ich kurze Haare hab, bin ich also ein Mann!? Manchmal kann ich über diese Verwechslung lachen, aber NICHT am frühen Morgen...
2. Vorm Bahnhof eine ungepflegte Frau mit völlig verlebtem Gesicht: "Tschuldigung, Is das hier der Bahnhof von XYZ (richtiger ort, ohohoho!)!?" Ich: "Ja, aber das steht auch dran?" Hätte ich zu meinem persönlichen Spaß irgendwas völlig abwegiges sagen sollen? So etwa der Name vom Nachbarkaff... Merk ich mir fürs nächste Mal.
3. Dann bin ich grad im Seminarraum eingetrudelt, einer von den Ossis (falls jemand aus der Zone mitliest, bitte nicht angegriffen fühlen, aber die Zonis hier sind echt bescheuert.) is schon da, ich begrüße ihn sogar fröhlich mit "Guten Morgen!" Keine Reaktion, ich war schon schwer versucht, ihn zu fragen, ob man da, wo er herkommt nicht mit anderen Leuten redet oder allgemein nicht mit Frauen oder ob ich in seinen Ohren chinesisch rückwärts rede.
4. nein, soviele warens noch nicht, aber wird nicht lange dauern. Meine Laune is für heute eh völlig im Keller.
Vielleicht sollte ich mich echt an einem Kumpel von mir orientieren: Wenn er abends beim Ausgehen in der Stadt von irgendwelchen Besoffskis angequatscht wird mit "Wo is denn der Club YXZ (beliebiges einsetzen)!?", dann antwortet er immer völlig ernst und plausibel "*in richtung deut* Da runter, zweite rechts und dann links!" Klar, dass die Angabe nie stimmt und er mir hinterher zuraunt, "noch nie" was von dem Club gehört zu haben.
Außerdem bin ich grad wieder völlig angenervt von meinen "lieben" Kommilitonen, aber das ist wieder ein Thema für einen Extrapost.
now playing: Ganz schön feist - Ich bin ein Gänseblümchen (ok, nicht wirklich metal, aber besondere situationen erfordern besondere Maßnahmen. Äh, nee, eigentlich könnte ich den Song jeden Tag in Dauerschleife hören. Aber sonst bin ich ein echt netter, friedlicher Mensch, der gerne auf andere zugeht und ein ausgeprägtes Helfersyndrom hat. Aber wehe, man nutzt mich aus oder tritt mir auf dem Schlips, dann kann ich schon mal zum Elch werden. Aber das kommt selten vor, ich glaube nämlich an das Gute im Menschen.)
1. An der Haltestelle eine alte Frau mit Rollator: "Junger Mann, gensemalausmweg!" Ja, super, nur weil ich kurze Haare hab, bin ich also ein Mann!? Manchmal kann ich über diese Verwechslung lachen, aber NICHT am frühen Morgen...
2. Vorm Bahnhof eine ungepflegte Frau mit völlig verlebtem Gesicht: "Tschuldigung, Is das hier der Bahnhof von XYZ (richtiger ort, ohohoho!)!?" Ich: "Ja, aber das steht auch dran?" Hätte ich zu meinem persönlichen Spaß irgendwas völlig abwegiges sagen sollen? So etwa der Name vom Nachbarkaff... Merk ich mir fürs nächste Mal.
3. Dann bin ich grad im Seminarraum eingetrudelt, einer von den Ossis (falls jemand aus der Zone mitliest, bitte nicht angegriffen fühlen, aber die Zonis hier sind echt bescheuert.) is schon da, ich begrüße ihn sogar fröhlich mit "Guten Morgen!" Keine Reaktion, ich war schon schwer versucht, ihn zu fragen, ob man da, wo er herkommt nicht mit anderen Leuten redet oder allgemein nicht mit Frauen oder ob ich in seinen Ohren chinesisch rückwärts rede.
4. nein, soviele warens noch nicht, aber wird nicht lange dauern. Meine Laune is für heute eh völlig im Keller.
Vielleicht sollte ich mich echt an einem Kumpel von mir orientieren: Wenn er abends beim Ausgehen in der Stadt von irgendwelchen Besoffskis angequatscht wird mit "Wo is denn der Club YXZ (beliebiges einsetzen)!?", dann antwortet er immer völlig ernst und plausibel "*in richtung deut* Da runter, zweite rechts und dann links!" Klar, dass die Angabe nie stimmt und er mir hinterher zuraunt, "noch nie" was von dem Club gehört zu haben.
Außerdem bin ich grad wieder völlig angenervt von meinen "lieben" Kommilitonen, aber das ist wieder ein Thema für einen Extrapost.
now playing: Ganz schön feist - Ich bin ein Gänseblümchen (ok, nicht wirklich metal, aber besondere situationen erfordern besondere Maßnahmen. Äh, nee, eigentlich könnte ich den Song jeden Tag in Dauerschleife hören. Aber sonst bin ich ein echt netter, friedlicher Mensch, der gerne auf andere zugeht und ein ausgeprägtes Helfersyndrom hat. Aber wehe, man nutzt mich aus oder tritt mir auf dem Schlips, dann kann ich schon mal zum Elch werden. Aber das kommt selten vor, ich glaube nämlich an das Gute im Menschen.)
02.11.09
Slayer, die 2.
Die Metal-Bravo, äh, der Hammer hat wieder nen Artikel drin, der von Tom Arayas Stimmproblemem handelt und sogar andeutet, dass bei Slayer bald Aus-die-Maus sein könnte, zumal Tom sich wieder mehr auf seine Familie konzentrieren möchte und es ohnehin ständig "Reibereien" gab.
Ich könnt mir denken, dass er eben wegen seiner Kehlkopfentzündung vollkommen entnervt ist - So macht Touren oder Nichttouren keinen Spaß, was will man auch als Sänger ohne Stimme? Immerhin haben Slayer grad ein neues Album abgeliefert...
Ps. Ich hock grad in der Uni und zieh mir eine mäßig interessante Vorlesung über die ollen Römer rein.
Ich könnt mir denken, dass er eben wegen seiner Kehlkopfentzündung vollkommen entnervt ist - So macht Touren oder Nichttouren keinen Spaß, was will man auch als Sänger ohne Stimme? Immerhin haben Slayer grad ein neues Album abgeliefert...
Ps. Ich hock grad in der Uni und zieh mir eine mäßig interessante Vorlesung über die ollen Römer rein.
Slayer: Alterstobsucht?!
Die FAZ-Onlineausgbae berichtet auch über Slayers neue Scheiblette "World Painted Blood". Ja, richtig, die is Samstag in die Läden gekommen.
So kann ich mir gleich meinen sarkastischen Kommentar sparen. Ich finde D. Daths Artikel definitiv sehr lustig geschrieben, werde aber die Tage überprüfen, ob das Album wirklich so senil ist.
So kann ich mir gleich meinen sarkastischen Kommentar sparen. Ich finde D. Daths Artikel definitiv sehr lustig geschrieben, werde aber die Tage überprüfen, ob das Album wirklich so senil ist.
29.10.09
Thrashella vs. Twilightirrsinn.
Bei Göttin der Finsternis kann man in einem noch recht frischen Post nachlesen, zu was der Twilight und Make-Up-LE-Wahn führt. Ich schau ich auch immer wieder bei den einschlägigen Blogs vorbei, um zu sehn ob es sich lohnt zum Drogeriemarkt zu pilgern oder ob ichs mir gleich sparen kann. Aber diesen Wahn finde ich schon ein bisschen grenzwertig. Den Post, bzw. Blog habe ich nicht ausgewählt, um der Bloggerin an den Karren zu fahren, sie gibt die Situation sehr deutlich wieder.
Dass ich die LE überhaupt nicht schön finde, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Immerhin sind die Sachen gewisser Marken so günstig, dass man einen Fehlkauf verschmerzen kann. Dafür gibt es wohl kaum Leute, die haufenweise Drogeriekosmetik aufbrauchen, oder irre ich mich da?
In letzter Zeit hab ich mich wohl doch etwas häufiger mit diesen Dingen befasst - darum sind auch die "einschlägigen" Blogs aus meiner Lesefutterliste geflogen. Es gibt ja auch wichtigere Dinge im Leben, nicht wahr?
Zum Beispiel das Venomalbum, dass ich zum Preis von anderthalb Drogerielippenstiften erworben habe und die Tage endlich reviewen werde.
Dass ich die LE überhaupt nicht schön finde, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Immerhin sind die Sachen gewisser Marken so günstig, dass man einen Fehlkauf verschmerzen kann. Dafür gibt es wohl kaum Leute, die haufenweise Drogeriekosmetik aufbrauchen, oder irre ich mich da?
In letzter Zeit hab ich mich wohl doch etwas häufiger mit diesen Dingen befasst - darum sind auch die "einschlägigen" Blogs aus meiner Lesefutterliste geflogen. Es gibt ja auch wichtigere Dinge im Leben, nicht wahr?
Zum Beispiel das Venomalbum, dass ich zum Preis von anderthalb Drogerielippenstiften erworben habe und die Tage endlich reviewen werde.
Annette Droste-Hülshoff: Die Judenbuche
So, mal wieder ein Buch durch. (Ich hab das Hamburger Leseheft für 1€ gekauft. Vermutlich hat mich der knallpinke Einband angesprochen.)
Der Plot: Die Hauptperson Friedrich Mergel lebt in einem Dorf bei seiner verwitweten Mutter. Dort gibt es neben der offiziellen Gerichtsbarkeit eine inoffizielle: Die Fälle werden im Dorf verhandelt und es gilt sozusagen das Faustrecht. Er nimmt eine Stelle bei einem zwielichtigen Mann aus dem selben Ort an und lernt so den Schweinehirten Johannes Niemand kennen. Er entwickelt sich zum stattlichen jungen Mann, der stark ist und auf sein Äußeres achtet. Trotzdem hilft er daheim. Eines Tages beim Kuhhüten im Wald trifft er auf den örtlichen Förster, der einer Bande Holzdiebe nachspürt. Dieser fragt ihn um Rat und beleidigt ihn dann wegen seiner Armut. Der Förster wird später tot aufgefunden und Mergel wird verhört, ist aber unschuldig. Auf einer Hochzeitsfeier trifft er auf seinen Schuldiger, einen reichen Juden, dem er Geld für seine edle Taschenuhr schuldet. Später findet man die Leiche des Juden, und Mergel nimmt Reißaus...
So weit verrate ich euch, was in dem Buch vorgeht. Im Kern handelt die Novelle davon, dass sich gebrochenes Recht durch Sühne wiederherstellt.
Ich fand es toll, mir gefällt grad der Hauptcharakter Friedrich, weil er zwei Seiten hat: Einerseits ist er der nette Sohn, der alles für seine Mutter tut, auf der anderen Seite ist er auf seinen Vorteil bedacht und will sich als der tollste Hecht des Ortes darstellen - und der ganze Ort fällt auf sein Blendwerk rein. Das Ganze spielt im Westfälischen, und zwar größtenteils draußen in der Natur.
Nach einer kleinen Prise Sekundärliteratur bin ich auf den Geschmack gekommen, was die Droste-Hülshoff betrifft. Ich werd mich auf alle Fälle eingehender mit ihrem Werk befassen. Sie lebte in einer spannenden Zeit und bekam den Vörmarz sowie die Restauration komplett mit, was sich auch in ihren Werken widerspiegelt. Außerdem gibt es in der großen Literatur nicht so unglaublich viele Frauen. Allein das macht sie zu etwas besonderem. Hier folgen sicher noch andere Appetithappen zu ihr.
Okay, ich bin mit dem Review nicht wirklich zufrieden, aber vielleicht regt es ja doch zum Kaufen und Lesen an. Ich würde mich sehr über Rückmeldungen von euch freuen.
Der Plot: Die Hauptperson Friedrich Mergel lebt in einem Dorf bei seiner verwitweten Mutter. Dort gibt es neben der offiziellen Gerichtsbarkeit eine inoffizielle: Die Fälle werden im Dorf verhandelt und es gilt sozusagen das Faustrecht. Er nimmt eine Stelle bei einem zwielichtigen Mann aus dem selben Ort an und lernt so den Schweinehirten Johannes Niemand kennen. Er entwickelt sich zum stattlichen jungen Mann, der stark ist und auf sein Äußeres achtet. Trotzdem hilft er daheim. Eines Tages beim Kuhhüten im Wald trifft er auf den örtlichen Förster, der einer Bande Holzdiebe nachspürt. Dieser fragt ihn um Rat und beleidigt ihn dann wegen seiner Armut. Der Förster wird später tot aufgefunden und Mergel wird verhört, ist aber unschuldig. Auf einer Hochzeitsfeier trifft er auf seinen Schuldiger, einen reichen Juden, dem er Geld für seine edle Taschenuhr schuldet. Später findet man die Leiche des Juden, und Mergel nimmt Reißaus...
So weit verrate ich euch, was in dem Buch vorgeht. Im Kern handelt die Novelle davon, dass sich gebrochenes Recht durch Sühne wiederherstellt.
Ich fand es toll, mir gefällt grad der Hauptcharakter Friedrich, weil er zwei Seiten hat: Einerseits ist er der nette Sohn, der alles für seine Mutter tut, auf der anderen Seite ist er auf seinen Vorteil bedacht und will sich als der tollste Hecht des Ortes darstellen - und der ganze Ort fällt auf sein Blendwerk rein. Das Ganze spielt im Westfälischen, und zwar größtenteils draußen in der Natur.
Nach einer kleinen Prise Sekundärliteratur bin ich auf den Geschmack gekommen, was die Droste-Hülshoff betrifft. Ich werd mich auf alle Fälle eingehender mit ihrem Werk befassen. Sie lebte in einer spannenden Zeit und bekam den Vörmarz sowie die Restauration komplett mit, was sich auch in ihren Werken widerspiegelt. Außerdem gibt es in der großen Literatur nicht so unglaublich viele Frauen. Allein das macht sie zu etwas besonderem. Hier folgen sicher noch andere Appetithappen zu ihr.
Okay, ich bin mit dem Review nicht wirklich zufrieden, aber vielleicht regt es ja doch zum Kaufen und Lesen an. Ich würde mich sehr über Rückmeldungen von euch freuen.
Thrashella vs. Umzug.
So, jetzt bin ich hier angekommen. Das Lesefutter hab ich stark dezimiert. Alles, was keine Miete zahlte musste raus. Ein schöneres Layout kommt die Tage.
Der Grund für den Umzug ist mein Googlekontenchaos: Jetzt hab ich eins für Spam, eins für wichtige Mails und eins für den Blog. Hier könnt ihr mir bei Bedarf auch gern Mails schreiben. Ich freu mich über jede Art der Rückmeldung und Kommunikation mit euch - sonst wär die Bloggerei ja sinnlos.
Und klar, den Bitchfinder werd ich natürlich auch wieder einladen.
Der Grund für den Umzug ist mein Googlekontenchaos: Jetzt hab ich eins für Spam, eins für wichtige Mails und eins für den Blog. Hier könnt ihr mir bei Bedarf auch gern Mails schreiben. Ich freu mich über jede Art der Rückmeldung und Kommunikation mit euch - sonst wär die Bloggerei ja sinnlos.
Und klar, den Bitchfinder werd ich natürlich auch wieder einladen.
26.10.09
Tom Angelripper als Autor
Der Sodom-Fronter bringt bereits sein 2. Buch auf den Markt: Einen fotografischen Damals-Heute-Vergleich von dem kleinen Kaff Buer i.W.
23.10.09
Thrashella vs. Schokobrot
erstmal fettes Merci an herzmädchen fürs tolle Rezept.
ich hab statt Haselnuss Kokosraspel genommen und die schoki statt sie zu raspeln, einfach in der Mikrowelle geschmolzen. Das Bild vom halbvernichteten Brot (Familiy war einfach schneller mitm futtern als ich im kamerazücken.) is zudem noch auf dem anderen Rechner.
Egal, ich wollte dem Rezept auf diese Weise noch eine Anregung hinzufügen und mich bei Jessica bedanken.
ich lebe also noch - habe die erste Uniwoche überlebt und bin sogar dazu gekommen, was zu backen. Ja, ich weiß es stehn noch einige Reviews von Platten und Büchern aus.
Mein Soundtrack zum Backen war (wen wunderts:) Venoms Metal Black und beim Bahnfahren lese ich momentan Antigone von Sophokles
ich hab statt Haselnuss Kokosraspel genommen und die schoki statt sie zu raspeln, einfach in der Mikrowelle geschmolzen. Das Bild vom halbvernichteten Brot (Familiy war einfach schneller mitm futtern als ich im kamerazücken.) is zudem noch auf dem anderen Rechner.
Egal, ich wollte dem Rezept auf diese Weise noch eine Anregung hinzufügen und mich bei Jessica bedanken.
ich lebe also noch - habe die erste Uniwoche überlebt und bin sogar dazu gekommen, was zu backen. Ja, ich weiß es stehn noch einige Reviews von Platten und Büchern aus.
Mein Soundtrack zum Backen war (wen wunderts:) Venoms Metal Black und beim Bahnfahren lese ich momentan Antigone von Sophokles
20.10.09
Exumer sind wieder da!
Heute mal in Stichworten:
(-Zeit sparen)
-Thrash-Legende aus Wiesbaden
-Oldschool, Alter! *grinsel*
-1986-88 aktiv
-2 LPs: Possessed by Fire und Rising from the Sea
-Mit Sepultura getourt
-Immer wieder finanzielle Probleme und Stress mit wechselnden Sängern
-1991 letztes Demo, mit dem sie nicht unterkamen
-2009 wieder da: Exumer bei Myspace
Mir gefällts, bin gespannt, was da noch so kommt. (und wo die unterkommen, zumal sie ja Thrash ohne Splash spielen. Ja, das ist ein Seitenhieb auf ein großes Label, dass sich besser auf Merch konzentrieren sollte.)
(-Zeit sparen)
-Thrash-Legende aus Wiesbaden
-Oldschool, Alter! *grinsel*
-1986-88 aktiv
-2 LPs: Possessed by Fire und Rising from the Sea
-Mit Sepultura getourt
-Immer wieder finanzielle Probleme und Stress mit wechselnden Sängern
-1991 letztes Demo, mit dem sie nicht unterkamen
-2009 wieder da: Exumer bei Myspace
via: deathsquad.de
Mir gefällts, bin gespannt, was da noch so kommt. (und wo die unterkommen, zumal sie ja Thrash ohne Splash spielen. Ja, das ist ein Seitenhieb auf ein großes Label, dass sich besser auf Merch konzentrieren sollte.)
19.10.09
Thrashella vs. Zeit.
Die rennt mir grad echt weg. Heute, am ersten Vorlesungstag (für mich noch ohne Vorlesung), hab ich so etwa die Hälfte von dem, ws ich vorhatte, geschafft. Warum? Weil mir folgendes in die Quere kam: eine kranke Sekretärin (wie sinnvoll, direkt zur wichtigsten Zeit!), eine Tussi aus meinem Abijahrgang (Immer noch so dum wie damals, aber heute kann man mich ja mal ansprechen, weil ich mich ja an der Uni auskenn und sie planlose Erstischnepfe ist. Dafür hat sie sich in Literatur gleich mal offenbart: "Wie, MEHRERE Interpretationsansätze!? Is ja voll scheiße und kompliziert!" Der Dozent hat das einzig wahre getan: Ihr Trivialliteratur empfohlen. Der Mann hat Biss.), Eine Freundin, mit der ich in die 5. Klasse gegangen bin und mit der ich noch Kontakt habe, weil wir uns immer noch gut verstehen, aber sie das Komplette Gegenteil von mir ist (Gerade Mutter geworden, süße Tochter, cooler Dad. Hab ich irgendwie geahnt. Aber so früh?! Die beiden sind 20 und 21.) und der hohe Preis von diesen bescheuerten Druckerpatronen (Hey, das ist nur schwarze Farbe, sone Plasikkiste und nen Minichip, der verhindert, dass mans wiederauffüllt. KEIN Gold oder Öl oder sonstwas.)
Wenn ich wieder Zeit habe, kommt nen Review von der Slayer-EP "Eyes of the Insane". Die hab ich nämlich am WE zusammen mit Metal Black von Venom für zusammen läppische 5 € neu erstanden. HA!!!
Außerdem müsste in etwa 10 Tagen "mein" Sweet 15 eintrudeln. *hibbel*
Wenn ich wieder Zeit habe, kommt nen Review von der Slayer-EP "Eyes of the Insane". Die hab ich nämlich am WE zusammen mit Metal Black von Venom für zusammen läppische 5 € neu erstanden. HA!!!
Außerdem müsste in etwa 10 Tagen "mein" Sweet 15 eintrudeln. *hibbel*
16.10.09
Ein ♥ für Blogs
So, hier meine Tipps:
Blog Of The Living Dead Timo bloggt jeden Tag ein Zombiebild.
Harrcore - ohne worte, einfach spitze!
Blog einer Pseudophilosphin - Ich les zwar erst seit kurzer Zeit mit, aber der Blog gefällt mir einfach, weil er genau wie Harrcore weit genug weg vom Mainstream und trotzdem nah genug dran ist.
Liebe Grüße an euch 3 und alle, die bei mir mitlesen.
Was ich nur zur Erheiterung lese, sind Mode- und Kosmetikblogs wie MeinDMhateineSogwirkungaufmich oder IchhabdieganzeaktuelleH&MkollektioninklusiveBlogrock.
Blog Of The Living Dead Timo bloggt jeden Tag ein Zombiebild.
Harrcore - ohne worte, einfach spitze!
Blog einer Pseudophilosphin - Ich les zwar erst seit kurzer Zeit mit, aber der Blog gefällt mir einfach, weil er genau wie Harrcore weit genug weg vom Mainstream und trotzdem nah genug dran ist.
Liebe Grüße an euch 3 und alle, die bei mir mitlesen.
Was ich nur zur Erheiterung lese, sind Mode- und Kosmetikblogs wie MeinDMhateineSogwirkungaufmich oder IchhabdieganzeaktuelleH&MkollektioninklusiveBlogrock.
14.10.09
Synthese aus Buch und Metal
Dave Mustaine, der Sängergitarrist von Megadeth und Ex-Metallica-Mitglied schreibt gerade an seiner Biographie. Sie wird vorraussichtlich erst nach dem Sommer 2010 erscheinen. Ich bin sehr gespannt darauf und werde mir sicher die Orignalausgabe holen, auch um mein Englisch nicht zu vergessen. Außerdem interessiert mich Daves Sicht auf seinen Rausschmiss bei Metallica. Klar, er hat in "Some Kind Of Monster" auch schon aus dem Nähkästchen geplaudert, aber die Veröffentlichung kam ja auch aus dem Hause Metallica. Ich selber bin eher Metallica- als Megadavefan, aber mit den beiden neuen Alben relativiert sich das auch wieder.
Bisher habe ich die Bios von Mötley Crüe und Lemmy von Motörle gelesen und fand sie sehr interessant. Wusstet ihr schon, dass Lemmy im zarten Alter von 15 auf nem Ponyhof gearbeitet hat? Allerdings begann er sich bald für die Reiterinnen zu interessieren und ab da gings mit der Stallburschen- und Vornewegreiterkarriere steil bergab *g*. Die Crüe-Bio ist natürlich noch viel klischeehafter, die beschreiben zum Beispiel noch viel ausführlicher, in welchem Chaos die Band bis zu den ersten Erfolgen zusammenlebten - erst danach hatten sie genug Schotter um sich eigene Behausungen zuzulegen.
Ach ja, die Info über Dave hab ich vom Metal Hammer.
13.10.09
Ein Herz für Blogs
via: stylespion.de
Es gibt wieder die Aktion von stylespion.de. Wahrscheinlich werde ich auch teilnehmen und hoffentlich ein paar neue Perlen abseits der üblichen Verdächtigen kennen lernen.
Mehr Infos gibts hier.
Nein, kein Gewinnspiel, sondern eine Auszeichnung!
Nachdem ich gestern bei Stine vom Blog einer Pseudophilosophin einen sehr ironischen Kommentar über den Kreativbloggeraward mit dem hässlichen Logo hinterlassen hab, bekam ich folgende Auszeichnung:
Hier ist mein Sparwitz: "Treffen sich 2 Jäger im Wald, beide tot."
Und weil alle alles was sie über Klamotten, Gewinnspiele und Co. bloggen, scheinbar bierernst meinen, motte ich die Auszeichnung gleich wieder ein. Aber den Spaß wars wert. (=
Aber wo ich keinen Spaß verstehe, ist das erste H in meinem Namen, dem Namen meines Blogs und meiner bevorzugten Stilrichtung: to tHrash heißt auf englisch "dreschen", trash hingegen "Müll". Okay, für Nichtmetaller mag ibei der Musik kein akustischer Unterschied zwischen "dreschen" und "Müll" sein, aber für uns Metaller durchaus.
Gut erklärt isses auf dieser page: http://thrashtrash.de/
1.) Freue dich über eine so hohe Auszeichnung indem du dreimal mit voller inbrunst "SIEG! SIEG! SIEG!" brüllst und fühle dich als etwas gaaanz Besonderes.
2.) Überreiche ihn denen, von welchen du denkst,dass sie vor Sarkasmus und Ironie nur so strotzen! Je mehr desto besser...
3.) Wiederhole Punkt 1.
4.) Schreibe den besten Sparwitz, den du kennst, in deinen Blog; Sparwitze sind beschde!
5.) Wiederhole Punkt 3). Jetzt aber auch wirklich! Filme dich dabei!
Hier ist mein Sparwitz: "Treffen sich 2 Jäger im Wald, beide tot."
Und weil alle alles was sie über Klamotten, Gewinnspiele und Co. bloggen, scheinbar bierernst meinen, motte ich die Auszeichnung gleich wieder ein. Aber den Spaß wars wert. (=
Aber wo ich keinen Spaß verstehe, ist das erste H in meinem Namen, dem Namen meines Blogs und meiner bevorzugten Stilrichtung: to tHrash heißt auf englisch "dreschen", trash hingegen "Müll". Okay, für Nichtmetaller mag ibei der Musik kein akustischer Unterschied zwischen "dreschen" und "Müll" sein, aber für uns Metaller durchaus.
Gut erklärt isses auf dieser page: http://thrashtrash.de/
Denkt an die Technik, Kinder!
Klar, Krach/Musik/Thrash kann auch mit keiner/wenig Technik funktionieren. Gutes Beispiel: Tom Araya, seines Zeichens Sänger bei Slayer. Schlecht: Diesmal hat er nicht nur seine Stimme verloren, sondern sich auch noch eine fiese Kehlkopfentzündung eingehandelt. Die Band ist momentan in Australien auf Tour, beziehungsweise eben nicht.
Quelle: Metal Hammer
Quelle: Metal Hammer
np: Nevermore - Narcosynthesis
12.10.09
Der internationale Kongress des Metalgenres...
...oder wie man einen Luftballon beinahe zum Bersten aufblasen kann.
--> Klick mich bloß nicht!!!
Heavy Metal - für viele ist das nicht nachvollziehbarer Krach und Lärm, betrunkene Satansanbeter, Instrumentenvergewaltiger, Hitparade der Schreihälse und Wildsäue, rechtes Gesindel, Friedhofsschänder und Grabräuber, Filzläuse, Junkies und Alkoholiker, gewaltbereite Jugendliche, Proletenmusik, homoerotischer Männerverein,...
Klar, es gibt immer wieder Subjekte, auf die die angebrachten Vorurteile zutreffen. Pauschal jeden Anhänger damit zu belegen, ist jedoch falsch. Nun, es geht hier nicht um die Richtigstellung solcher ignoranter Aussagen, oder gar die Missionierung einer multikulturellen Gesellschaft. Fakt ist, dass Heavy Metal stets mit einem gewissen Maß an Nonkonformismus geprägt war. Eine eigene (Jugend-) Subkultur, die Wert auf Eigenständigkeit legte, in der man sich vom Normalbürger abhob. Sei es durch das äußere Erscheinungsbild oder eben durch die Musik, welche die Verbindung unter den Anhängern dieser Subkultur darstellt.
Jeder hat(te) seine Gruppierung, was im Prinzip egal war, welcher Sparte man angehörte. Man hielt einfach zusammen. Fertig.
In den letzten Jahren, besonders seit Anbeginn des neuen Jahrtausends und dem damals aufkommenden Trend des Metalcores vollzog sich ein Wandel, der das Zusammengehörigkeitsgefühl auch aus Profilierungswahn unterminierte.
Nicht der Metalcore ist das Problem, sondern die Menschen, die in der Szene integriert waren und die, die integriert wurden.
Alteingesessene standen einer Horde junger Menschen gegenüber, die wenig gemeinsam hatten. Durch den erhöhten kommerziellen Eingriff der Musikindustrie wurde Metal (wieder) modern. Das kapitalistische Potential wurde erkannt, der Zugang zum Metal vereinfacht. So kam es, wie es kommen musste und man spaltete sich untereinander von einander ab. Von außen war es dennoch eine Einheit, die existierte. Von außen kam der Einfluss auf die Szene, was bei genauer Betrachtung ganz natürlich ist, wenn man von den eigenartigen Verquerungen alteingesessener Musiker/Produzenten mit den neuen Kommerzstilen absieht, die versuchten, sich ein Stück vom Kuchen zu sichern.
"Jeder für sich und wer nicht meine Musik hört, ist sowieso ein nichtsnutziger Matschkopf und Lutscher."
Man fing an, aus einer (Jugend-) Subkultur eine eigenständige Kultur mit eigenem Ritus zu erschaffen, auf dass man das Zusammegehörigkeitsgefühl (wieder-) erlangen könne. Das Musikbusiness tut das übrige und bläst dieses schwache Konstrukt mit heißer Luft weiter auf. Bands kommen und gehen, Musiker spielen hier und da, wechseln die Lager, die Bands, das Genre...
Nun ja, eine gewisse Zusammengehörigkeit kommt dabei auch auf. Nur wenn das Produkt und die Szene mittlerweile ein (kurzlebiges) Mode- und Wegwerfprodukt geworden ist, wie in den 80ern unzählige Glam- und Sleaze Bands, dann sollte es niemanden mehr verwundern, dass diese "Kultur" vor die Hunde geht. Da hilft auch kein alljährlicher Kongress, welcher mit den unterschiedlichsten Problematiken zur Diskussion aufwarten kann.
Muss man sich gleich bekriegen, wenn jemand einen anderen Geschmack oder gar eine andere Ansicht vertritt? Wenn jemand anstelle einer wallenden Matte einen modischen Kurzhaarschnitt trägt? Muss aus solchen Gründen ein Kongress ins Leben gerufen werden? Muss dieser Kongress der allgemeinen Öffentlichkeit die Erbärmlichkeit der Szene offenbaren und sich selbst der Lächerlichkeit preisgeben? Muss man die Gleichberechtigung der Frau medial großangelegt diskutieren? Gibt es denn nichts Wichtigeres, als sich über solche mitunter Belanglosigkeiten den Kopf zu zerbrechen?
Es ist ja allgemein bekannt, dass der gemeine "Metalhead" (im Volksmund "Metaller") ein notgeiler Mann jüngeren bis mittleren Alters ist und, das wissen die Feministinnen am besten, beim Anblick einer Frau nur an das Thema Nr. 1 denkt. Da wird jedes noch so unweibliche Frauenzimmer zum Sexobjekt. Wabernde Milchkühe mit Goldkelchenstimme (welcher Gentechniker hat das verbrochen?), testosterongeladene Amazonen mit Guturallauten, Frauen, die arme Instrumente vergewaltigen - ja, sexuelle Erregung auf anderem Niveau. Dass das die Damen auf diesem Kongress zu stören scheint, wird ja bei diesem Kaffeekränzchen lang und breit über mehrere Tage ausdiskutiert.
Nichts gegen die Damen und Herren dieser Veranstaltung - sicherlich sollte eine moderne Gesellschaft auch über Kommunikation funktionieren, aber wie weit ist das noch mit dem eigentlichen Geiste des Heavy Metal konform? Weshalb machen sich so viele Menschen ausgerechnet über solche nicht relevanten Belange Gedanken? Geht es denn nur noch um soziale Integrität denn um Musik? Könnte man die dort vergeudete Energie und Kreativität nicht eher für sinnvollere Dinge aufbringen? Wie wäre es mal wieder mit ehrlicher Musik? Oder geht es nur noch um Geld und Prestige? Klar, das Rad kann man nicht neu erfinden, aber die soziale Integrität der einzelnen Individuen, die in ein paar Jahren dem Metal den Rücken gekehrt haben, besser einzubinden, ist auch nicht gerade eine sinnvolle Alternative. Das schwache, aufgeblasene Konstrukt von einem Netzwerk aus"Modemenschen", die ihr Fähnlein nach dem Wind richten, wird dadurch auch nicht gerettet werden können. Vielleicht sollte man sich bei all den Diskussionen bezüglich der Metal-Kultur auch Gedanken um den folgenden Kollaps machen, der kommen wird.
"Es muss die Welt erst vor die Hunde gehen, damit sie wieder besser werden kann."
Deswegen folgt an abschließender Stelle ein erheiternder Test, der mit der Sache nichts zu tun hat, bei dem ich allerdings meinem Egotrip und Profilierungswahn frönen kann:
Speedtest
83 Wörter
--> Klick mich bloß nicht!!!
Heavy Metal - für viele ist das nicht nachvollziehbarer Krach und Lärm, betrunkene Satansanbeter, Instrumentenvergewaltiger, Hitparade der Schreihälse und Wildsäue, rechtes Gesindel, Friedhofsschänder und Grabräuber, Filzläuse, Junkies und Alkoholiker, gewaltbereite Jugendliche, Proletenmusik, homoerotischer Männerverein,...
Klar, es gibt immer wieder Subjekte, auf die die angebrachten Vorurteile zutreffen. Pauschal jeden Anhänger damit zu belegen, ist jedoch falsch. Nun, es geht hier nicht um die Richtigstellung solcher ignoranter Aussagen, oder gar die Missionierung einer multikulturellen Gesellschaft. Fakt ist, dass Heavy Metal stets mit einem gewissen Maß an Nonkonformismus geprägt war. Eine eigene (Jugend-) Subkultur, die Wert auf Eigenständigkeit legte, in der man sich vom Normalbürger abhob. Sei es durch das äußere Erscheinungsbild oder eben durch die Musik, welche die Verbindung unter den Anhängern dieser Subkultur darstellt.
Jeder hat(te) seine Gruppierung, was im Prinzip egal war, welcher Sparte man angehörte. Man hielt einfach zusammen. Fertig.
In den letzten Jahren, besonders seit Anbeginn des neuen Jahrtausends und dem damals aufkommenden Trend des Metalcores vollzog sich ein Wandel, der das Zusammengehörigkeitsgefühl auch aus Profilierungswahn unterminierte.
Nicht der Metalcore ist das Problem, sondern die Menschen, die in der Szene integriert waren und die, die integriert wurden.
Alteingesessene standen einer Horde junger Menschen gegenüber, die wenig gemeinsam hatten. Durch den erhöhten kommerziellen Eingriff der Musikindustrie wurde Metal (wieder) modern. Das kapitalistische Potential wurde erkannt, der Zugang zum Metal vereinfacht. So kam es, wie es kommen musste und man spaltete sich untereinander von einander ab. Von außen war es dennoch eine Einheit, die existierte. Von außen kam der Einfluss auf die Szene, was bei genauer Betrachtung ganz natürlich ist, wenn man von den eigenartigen Verquerungen alteingesessener Musiker/Produzenten mit den neuen Kommerzstilen absieht, die versuchten, sich ein Stück vom Kuchen zu sichern.
"Jeder für sich und wer nicht meine Musik hört, ist sowieso ein nichtsnutziger Matschkopf und Lutscher."
Man fing an, aus einer (Jugend-) Subkultur eine eigenständige Kultur mit eigenem Ritus zu erschaffen, auf dass man das Zusammegehörigkeitsgefühl (wieder-) erlangen könne. Das Musikbusiness tut das übrige und bläst dieses schwache Konstrukt mit heißer Luft weiter auf. Bands kommen und gehen, Musiker spielen hier und da, wechseln die Lager, die Bands, das Genre...
Nun ja, eine gewisse Zusammengehörigkeit kommt dabei auch auf. Nur wenn das Produkt und die Szene mittlerweile ein (kurzlebiges) Mode- und Wegwerfprodukt geworden ist, wie in den 80ern unzählige Glam- und Sleaze Bands, dann sollte es niemanden mehr verwundern, dass diese "Kultur" vor die Hunde geht. Da hilft auch kein alljährlicher Kongress, welcher mit den unterschiedlichsten Problematiken zur Diskussion aufwarten kann.
Muss man sich gleich bekriegen, wenn jemand einen anderen Geschmack oder gar eine andere Ansicht vertritt? Wenn jemand anstelle einer wallenden Matte einen modischen Kurzhaarschnitt trägt? Muss aus solchen Gründen ein Kongress ins Leben gerufen werden? Muss dieser Kongress der allgemeinen Öffentlichkeit die Erbärmlichkeit der Szene offenbaren und sich selbst der Lächerlichkeit preisgeben? Muss man die Gleichberechtigung der Frau medial großangelegt diskutieren? Gibt es denn nichts Wichtigeres, als sich über solche mitunter Belanglosigkeiten den Kopf zu zerbrechen?
Es ist ja allgemein bekannt, dass der gemeine "Metalhead" (im Volksmund "Metaller") ein notgeiler Mann jüngeren bis mittleren Alters ist und, das wissen die Feministinnen am besten, beim Anblick einer Frau nur an das Thema Nr. 1 denkt. Da wird jedes noch so unweibliche Frauenzimmer zum Sexobjekt. Wabernde Milchkühe mit Goldkelchenstimme (welcher Gentechniker hat das verbrochen?), testosterongeladene Amazonen mit Guturallauten, Frauen, die arme Instrumente vergewaltigen - ja, sexuelle Erregung auf anderem Niveau. Dass das die Damen auf diesem Kongress zu stören scheint, wird ja bei diesem Kaffeekränzchen lang und breit über mehrere Tage ausdiskutiert.
Nichts gegen die Damen und Herren dieser Veranstaltung - sicherlich sollte eine moderne Gesellschaft auch über Kommunikation funktionieren, aber wie weit ist das noch mit dem eigentlichen Geiste des Heavy Metal konform? Weshalb machen sich so viele Menschen ausgerechnet über solche nicht relevanten Belange Gedanken? Geht es denn nur noch um soziale Integrität denn um Musik? Könnte man die dort vergeudete Energie und Kreativität nicht eher für sinnvollere Dinge aufbringen? Wie wäre es mal wieder mit ehrlicher Musik? Oder geht es nur noch um Geld und Prestige? Klar, das Rad kann man nicht neu erfinden, aber die soziale Integrität der einzelnen Individuen, die in ein paar Jahren dem Metal den Rücken gekehrt haben, besser einzubinden, ist auch nicht gerade eine sinnvolle Alternative. Das schwache, aufgeblasene Konstrukt von einem Netzwerk aus"Modemenschen", die ihr Fähnlein nach dem Wind richten, wird dadurch auch nicht gerettet werden können. Vielleicht sollte man sich bei all den Diskussionen bezüglich der Metal-Kultur auch Gedanken um den folgenden Kollaps machen, der kommen wird.
"Es muss die Welt erst vor die Hunde gehen, damit sie wieder besser werden kann."
Deswegen folgt an abschließender Stelle ein erheiternder Test, der mit der Sache nichts zu tun hat, bei dem ich allerdings meinem Egotrip und Profilierungswahn frönen kann:
Speedtest
83 Wörter
11.10.09
Thrashella vs. Tastatur.
37 WörterSpeedtest
Na immerhin. *hust*. Den Link hab ich bei cashmere feelings gefunden und musste gleichmal testen.
Na immerhin. *hust*. Den Link hab ich bei cashmere feelings gefunden und musste gleichmal testen.
10.10.09
Thrashella vs. Nachtisch.
Mal was völlig abseits der üblichen Themen:
Heute gabs bei mir Schokofondue mit Banane und Eierschöberl zum Nachtisch. Bin auf die Idee mit dem Stövchen und der feuerfesten Schale gekommen, nachdem ich gestern son special Schoko-Fondue-Set in einem Geschenkartikelladen gesehn habe.
Heute gabs bei mir Schokofondue mit Banane und Eierschöberl zum Nachtisch. Bin auf die Idee mit dem Stövchen und der feuerfesten Schale gekommen, nachdem ich gestern son special Schoko-Fondue-Set in einem Geschenkartikelladen gesehn habe.
09.10.09
Thrashella vs. Shopping
Ich war heute nach einem kurzen Aufenthalt an der Uni noch kurz auf Schnäppchenjagd und habe dabei folgendes Teil entdeckt:
Über die Tatsache, dass es weiß ist, konnte ich ja noch locker hinwegsehen, aber dass da DAS
drauf zu sehen ist, hats mir leider vergellt. Wenns nen BASS statt einer KLAMPFE wär, dann hätt ich ja noch drüber nachgedacht (und überhaupt: Fender!). So hab ich um die 15 € gespart. Auch gut. Das Bild hab ich extra für euch selber geschossen. Leider mit der falschen Handykameraeinstellung und leicht verwischt, aber immerhin.
Thrashella vs. Antworten.
- Miss Harrcore hat mich gefragt, was und wo ich studiere: Deutsch und Geschichte auf Lehramt an einer großen württembergischen Uni. Und:
- > Wo gehst du am WE so aus? Früher oft Rofa, verkommt aber immer mehr zu Kindergebrutstag und gähnender Leere. Heute oft Sakrema in Pforzheim, Studentenpartys (völlig egal, was für Musik da läuft.) und irgendwann sicher auch mal wieder die Clubs in der Innenstadt. Zum was-trinken geh ich gern ins Mata Hari. Wenns was metallisches is, dann is der General auch dabei.
- > Wie siehst du eigentlich aus? [Ich glaub ich habe noch kein Bild gesehen...]
- Ich hab sehr kurze blonde Haare (fürn Metaller nicht grad nen Vorteil, aber wächst ja auch wieder), bin ziemlich schlank und um 1,70 groß. Bilder folgen bei Gelegenheit.
- Der General hingegen hat ne lange blonde Wallemähne (so als anständiger Metaller) und is der optische Gegenpart zum zum riesigen, fetten, ungepflegten Metalproll mit dem Dosenbier in der Hand.
- > Wann hast du Geburtstag?
- Mit mir kam die Wende (-; . Der General hat Tschernobyl miterlebt.
- > Was hörst du für Musik? [FAST überflüssige Frage ;)]
- Metal und zwar alle Sorten außer Black, Pagan, Mittelalter und zuviel Power. (Ausschlussverfahren geht da einfach schneller.) Außerdem gelegentlich mal alten (deutschen) HipHop, also Fettes Brot, Fischmob,... Er, äh, hört fast ausschließlich, äh, Gefrickel.
08.10.09
Thrashella vs. Uni.
Bald schlägt die Uni wieder voll zu, weil ich mich den Sommer über mit allem möglichem anderen befasst habe, muss ich mal wieder was dafür tun. Nächste Woche werde ich zum allerersten Mal ein Blockseminar geben, das schreit auch nach ner Menge Vorbereitung.
Außerdem will ich Latein aufarbeiten, damit ich im Februar mein Latinum machen kann.
Überhaupt hab ich das Gefühl, dass ich ca. 6 Monate frei hatte und erstmal wieder lernen muss mit nem Stift in der Hand was aufs Papier zu kriegen. Dafür hab ich immerhin jeden Tag Bass gespielt. (Das hilft mir aber auch nix für die Uni. -.-)
Aber am WE is vermutlich wieder Party angesagt, ich werde berichten. Spätestens Montag werde ich außerdem die neuen Sachen von essence und Alverde unter die Lupe nehmen. Ich warte nur noch auf die ersten Swatches und Berichte und darauf, das mein StammDM sicher alles da hat.
Liebe treue Leserschaft. habt ihr Fragen an uns, gibt es etwas das ihr wissen wollt? Fragt uns per Kommentarfunktion, wir werden im nächsten Post antworten.
Außerdem will ich Latein aufarbeiten, damit ich im Februar mein Latinum machen kann.
Überhaupt hab ich das Gefühl, dass ich ca. 6 Monate frei hatte und erstmal wieder lernen muss mit nem Stift in der Hand was aufs Papier zu kriegen. Dafür hab ich immerhin jeden Tag Bass gespielt. (Das hilft mir aber auch nix für die Uni. -.-)
Aber am WE is vermutlich wieder Party angesagt, ich werde berichten. Spätestens Montag werde ich außerdem die neuen Sachen von essence und Alverde unter die Lupe nehmen. Ich warte nur noch auf die ersten Swatches und Berichte und darauf, das mein StammDM sicher alles da hat.
Liebe treue Leserschaft. habt ihr Fragen an uns, gibt es etwas das ihr wissen wollt? Fragt uns per Kommentarfunktion, wir werden im nächsten Post antworten.
03.10.09
Noch einem Monat warten, dann ist.... KRACH!
via: four-strings.de
Über mein Hausforum hat mir der Basser von Rampage seinen alten Amp angeboten, jetzt krieg ich Ende des Monats seinen Warwick Sweet 15, so spar ich ne Menge Kohle. Außerdem wird er das Teil direkt bei mir abliefern, weil er den Nachfolger aus dem Musikladen um die Ecke holen wird. YAY!
Ach ja, und horcht ruhig mal bei Rampage rein, die sind ziemlich cool
\m/
np: Slayer South of Heaven
Btw. Ich seh grad, der General hat "Horus", "Caparison", "Japan" und "Dellinger" als Labels angelegt. Wir werden also noch öfters davon hören. Wie kann man unbeschadet auf einem Behindertenparkplatz parken? Genau. Man legt eine Gitarre auf die Rückbank!
29.09.09
Des Generals montägliche Visite der Kasernen...
...oder wie ich die Caparison Dellinger SE und Horus testete.
Nun, es war an einem Montag Vormittag, Ende September, die spätsommerliche Sonne schien und es gab keinerlei Anzeichen ungewöhnlicher Aktivitäten. Der General machte sich schon rechtzeitig auf den Weg, seine holde Dame zu empfangen, um mit ihr ein Musikgeschäft der näheren Umgebung zu inspizieren, mit dem Ziel zwei außergewöhnlichere Gitarren zu testen - diese Mission hatte den Decknamen "Basskauf", in der der Name auch Programm war (als Primärziel der Blogschreiberin sozusagen).
Der Weg war lang und beschwerlich ("Hä? Ich dachte, das sei näher an der Haltestelle...wir haben uns verlaufen - wo sind wir eigentlich? Und wie zum Teufel kommen wir an unser Ziel?). Nach einem kleinen Umweg wurde die angestrebte Lokalität gefunden und es ging ohne Umschweife direkt in die Bassabteilung. Vertohlene Blicke immer wieder in Richtung Gitarrenabteilung - ganz heimlich versteht sich. Nachdem kein pinker Bass aber dafür ein sehr passabler Vertreter dieser Art von Instrument gefunden wurde - Näheres siehe vorheriger Blog - konnte sich der General seinem Primärziel widmen. Die Gitarrenabteilung wurde anvisiert und man begab sich ohne Umschweife auf direktem Wege dorthin. Ein kleiner Gang durch die Exponate und man fand, wonach man suchte - drei Gitarren der Marke Caparison. Zwei Dellinger Modelle und eine Horus.
Folgende Modelle wurden besonders inspiziert:
Die Caparison Horus und Dellinger SE


Das erste Instrument war die Horus in "Black Night" (Schwarze Nachtgewandung) - besondere Merkmale dieser Gitarre: 27 Bünde (gängig sind 24) sowie eine sehr kurze Mensur (Gibson Mensur mit 24,75" im Gegensatz zu der Standardmensur mit 25,5"). Anfänglich war es für den General eine erhöhte Schwierigkeit, diese kurze Mensur zu spielen. Zu groß die Finger, zu klein das Griffbrett. Allerdings, und das war ganz erstaunlich gewöhnten sich die Finger recht schnell an die kurze Mensur. Stretchings sind um ein Vielfaches einfacher (also möglichst weite Griffe - gerade bei Soli recht interessant) und es läuft recht flüssig. Der Hals ist sehr flott bespielbar, es gibt kaum Reibung am Holz (Rückseite). Einziger Makel: die Bünde über dem 24. sind selbst mit "Nicht-Wurstfingern" kaum bis gar nicht zu bespielen (Vorteil für alle, die kleine Finger haben). Viel zu eng, viel zu klein - gar schwäbisches Platzangebot.
Was allerdings wieder sehr vorteilhaft war, waren die Pickups. Diese liefern einen durchsetzungsfähigen, sauberen, klaren und differenzierten Klang, selbst im High Gain Mode (also mit VIEL Verzerrung). Alles kein Problem - clean gespielt (ohne Zerre) klingen sie recht warm und dynamisch, verzerrt können sie sogar noch etwas mehr dieser Tugenden zum Vorschein bringen. Alles in allem ein homogenes Klangbild mit sehr viel eigenem Charakter. Klar, dass der eigenständige Sound dem General gefiel - immerhin ist dieses Instrument für so ziemlich jeden Bereich einzusetzen. Seien es die weichspülenden Schlagerklänge, nervendes Countrygedudel, treibende Rockriffs, verrauchte/verdrogte Blues/Stoner/Doom Riffs, beißendes Metalgeriffe, Black Metal Geschrubbe, Prog Metal Gefiedel oder gar Death Metal Gefrickel - der General war in jeder Situation mit dieser Wunderwaffe Herr der Lage. Überlegenheit durch neue Kriegsmittel.
Einzig die ungewöhnliche Anwahl des tonalen Arsenals war anfänglich - wie das Griffbrett - gewöhnungsbedürftig. Ein Push-Poti zur Anwahl und zur Lautstärkenregulieren. Die totale Kontrolle über den Ton war zwar nicht gegeben, aber wer regelt schon großartig mit der Höhenblende?
So überraschend positiv die Horus gewesen ist, so überraschend negativ empfand der General den Hals die Dellinger SE (die hatte die allseits beliebte "Oiled Mahagony" bzw. alternativ "Möbelhausoptik").
Ein viel zu schmales Griffbrett - trotz der Standardmensur von 25,5" und den 24 Bünden - das sehr stark an den Hals der Ibanez RG erinnert. Die Saiten liegen sehr dicht aneinander - kein Vergleich zu der JEM Serie von Ibanez oder den ESP M Modellen, bei denen man auch "Luft zum Atmen" hat. Ferner ist der Hals an der Rückseite wenig geschmeidig und man hat stets das Gefühl, dass man im Auf-Abwärts/Abwärts-Auf Lauf unterbrochen bzw. immer wieder aufgehalten wird. Nicht flüssig das Gleiten an der Rückseite. Womöglich lässt sich das Problem mit Politur/Öl/Wachs beheben - wenn nicht: jeder, der eher auf der Stelle spielt hat damit kein Problem. Wenn man allerdings in die unterschiedlichsten Bünde in einer recht kurzen Zeit will, ist der Hals nicht geeignet.
Vom Sound her, dadurch dass es sich wie bei der Horus um die hauseigenen Tonabnehmer handelt, ist eine frappierende Ähnlichkeit nicht von der Hand zu weisen. Eventuell ein wenig "stratiger" vom Klang, ebenso eigenständig - ansonsten sehr gleich.
Näheres zur Hardware kann man getrost und guten Gewissens dem Datenblatt entnehmen, die verwendeten Komponenten sind sauber und exakt verbaut worden. Qualität wird bei dieser Marke noch groß geschrieben, was sich nicht zuletzt im Preis manifestiert - 1999€ für die Horus und 2099€ für die Dellinger SE. Wobei in Anbetracht der persönlichen Erfahrung eindeutig das Arsenal mit einer Horus erweitert werden sollte - insofern Geld vorhanden wäre bzw. keine Rolle spielt.
Nachdem die Stunden so dahinflogen, der General in eine andere Dimension/Welt eintauchte, seine Umwelt vergaß, war es irgendwann soweit: das Ende der Truppenübung der "Gehörgangsangriff-Mission", um mit Bass und General im Schlepptau den Gang in heimische Gefilde anzutreten. Geschafft war ein ereignisreicher und entbehrlicher Tag, der die Frage aufwarf, was wohl schwieriger ist - entweder die Horus im Laden zurück zu lassen, ohne auch nur eine Bank ausgeraubt zu haben, oder den Bass unbeschadet in der U-Bahn zu transportieren...
Der General entschied sich nach gründlichem Überlegen dafür, dass die erste Möglichkeit viel schwieriger sei, die Horus zurückzulassen und stempelte sie mit dem Prädikat *HABEN WILL* ab.
Zu guter Letzt sollte die Geduld und die verständnisvolle Art der Begleiterin gewürdigt werden, welche den General tatkräftig bei dieser Mission unterstützte und mit keinen negativen Nachwirkungen oder übler Nachrede á la "Schatz, du beachtest mich nicht!" oder gar "Du liebst mich nicht mehr! Und das alles nur wegen dieser blöden Gitarre!" aufwartete.
P.S.: Ich liebe dich auch!
Nun, es war an einem Montag Vormittag, Ende September, die spätsommerliche Sonne schien und es gab keinerlei Anzeichen ungewöhnlicher Aktivitäten. Der General machte sich schon rechtzeitig auf den Weg, seine holde Dame zu empfangen, um mit ihr ein Musikgeschäft der näheren Umgebung zu inspizieren, mit dem Ziel zwei außergewöhnlichere Gitarren zu testen - diese Mission hatte den Decknamen "Basskauf", in der der Name auch Programm war (als Primärziel der Blogschreiberin sozusagen).
Der Weg war lang und beschwerlich ("Hä? Ich dachte, das sei näher an der Haltestelle...wir haben uns verlaufen - wo sind wir eigentlich? Und wie zum Teufel kommen wir an unser Ziel?). Nach einem kleinen Umweg wurde die angestrebte Lokalität gefunden und es ging ohne Umschweife direkt in die Bassabteilung. Vertohlene Blicke immer wieder in Richtung Gitarrenabteilung - ganz heimlich versteht sich. Nachdem kein pinker Bass aber dafür ein sehr passabler Vertreter dieser Art von Instrument gefunden wurde - Näheres siehe vorheriger Blog - konnte sich der General seinem Primärziel widmen. Die Gitarrenabteilung wurde anvisiert und man begab sich ohne Umschweife auf direktem Wege dorthin. Ein kleiner Gang durch die Exponate und man fand, wonach man suchte - drei Gitarren der Marke Caparison. Zwei Dellinger Modelle und eine Horus.
Folgende Modelle wurden besonders inspiziert:
Die Caparison Horus und Dellinger SE
Das erste Instrument war die Horus in "Black Night" (Schwarze Nachtgewandung) - besondere Merkmale dieser Gitarre: 27 Bünde (gängig sind 24) sowie eine sehr kurze Mensur (Gibson Mensur mit 24,75" im Gegensatz zu der Standardmensur mit 25,5"). Anfänglich war es für den General eine erhöhte Schwierigkeit, diese kurze Mensur zu spielen. Zu groß die Finger, zu klein das Griffbrett. Allerdings, und das war ganz erstaunlich gewöhnten sich die Finger recht schnell an die kurze Mensur. Stretchings sind um ein Vielfaches einfacher (also möglichst weite Griffe - gerade bei Soli recht interessant) und es läuft recht flüssig. Der Hals ist sehr flott bespielbar, es gibt kaum Reibung am Holz (Rückseite). Einziger Makel: die Bünde über dem 24. sind selbst mit "Nicht-Wurstfingern" kaum bis gar nicht zu bespielen (Vorteil für alle, die kleine Finger haben). Viel zu eng, viel zu klein - gar schwäbisches Platzangebot.
Was allerdings wieder sehr vorteilhaft war, waren die Pickups. Diese liefern einen durchsetzungsfähigen, sauberen, klaren und differenzierten Klang, selbst im High Gain Mode (also mit VIEL Verzerrung). Alles kein Problem - clean gespielt (ohne Zerre) klingen sie recht warm und dynamisch, verzerrt können sie sogar noch etwas mehr dieser Tugenden zum Vorschein bringen. Alles in allem ein homogenes Klangbild mit sehr viel eigenem Charakter. Klar, dass der eigenständige Sound dem General gefiel - immerhin ist dieses Instrument für so ziemlich jeden Bereich einzusetzen. Seien es die weichspülenden Schlagerklänge, nervendes Countrygedudel, treibende Rockriffs, verrauchte/verdrogte Blues/Stoner/Doom Riffs, beißendes Metalgeriffe, Black Metal Geschrubbe, Prog Metal Gefiedel oder gar Death Metal Gefrickel - der General war in jeder Situation mit dieser Wunderwaffe Herr der Lage. Überlegenheit durch neue Kriegsmittel.
Einzig die ungewöhnliche Anwahl des tonalen Arsenals war anfänglich - wie das Griffbrett - gewöhnungsbedürftig. Ein Push-Poti zur Anwahl und zur Lautstärkenregulieren. Die totale Kontrolle über den Ton war zwar nicht gegeben, aber wer regelt schon großartig mit der Höhenblende?
So überraschend positiv die Horus gewesen ist, so überraschend negativ empfand der General den Hals die Dellinger SE (die hatte die allseits beliebte "Oiled Mahagony" bzw. alternativ "Möbelhausoptik").
Ein viel zu schmales Griffbrett - trotz der Standardmensur von 25,5" und den 24 Bünden - das sehr stark an den Hals der Ibanez RG erinnert. Die Saiten liegen sehr dicht aneinander - kein Vergleich zu der JEM Serie von Ibanez oder den ESP M Modellen, bei denen man auch "Luft zum Atmen" hat. Ferner ist der Hals an der Rückseite wenig geschmeidig und man hat stets das Gefühl, dass man im Auf-Abwärts/Abwärts-Auf Lauf unterbrochen bzw. immer wieder aufgehalten wird. Nicht flüssig das Gleiten an der Rückseite. Womöglich lässt sich das Problem mit Politur/Öl/Wachs beheben - wenn nicht: jeder, der eher auf der Stelle spielt hat damit kein Problem. Wenn man allerdings in die unterschiedlichsten Bünde in einer recht kurzen Zeit will, ist der Hals nicht geeignet.
Vom Sound her, dadurch dass es sich wie bei der Horus um die hauseigenen Tonabnehmer handelt, ist eine frappierende Ähnlichkeit nicht von der Hand zu weisen. Eventuell ein wenig "stratiger" vom Klang, ebenso eigenständig - ansonsten sehr gleich.
Näheres zur Hardware kann man getrost und guten Gewissens dem Datenblatt entnehmen, die verwendeten Komponenten sind sauber und exakt verbaut worden. Qualität wird bei dieser Marke noch groß geschrieben, was sich nicht zuletzt im Preis manifestiert - 1999€ für die Horus und 2099€ für die Dellinger SE. Wobei in Anbetracht der persönlichen Erfahrung eindeutig das Arsenal mit einer Horus erweitert werden sollte - insofern Geld vorhanden wäre bzw. keine Rolle spielt.
Nachdem die Stunden so dahinflogen, der General in eine andere Dimension/Welt eintauchte, seine Umwelt vergaß, war es irgendwann soweit: das Ende der Truppenübung der "Gehörgangsangriff-Mission", um mit Bass und General im Schlepptau den Gang in heimische Gefilde anzutreten. Geschafft war ein ereignisreicher und entbehrlicher Tag, der die Frage aufwarf, was wohl schwieriger ist - entweder die Horus im Laden zurück zu lassen, ohne auch nur eine Bank ausgeraubt zu haben, oder den Bass unbeschadet in der U-Bahn zu transportieren...
Der General entschied sich nach gründlichem Überlegen dafür, dass die erste Möglichkeit viel schwieriger sei, die Horus zurückzulassen und stempelte sie mit dem Prädikat *HABEN WILL* ab.
Zu guter Letzt sollte die Geduld und die verständnisvolle Art der Begleiterin gewürdigt werden, welche den General tatkräftig bei dieser Mission unterstützte und mit keinen negativen Nachwirkungen oder übler Nachrede á la "Schatz, du beachtest mich nicht!" oder gar "Du liebst mich nicht mehr! Und das alles nur wegen dieser blöden Gitarre!" aufwartete.
P.S.: Ich liebe dich auch!
Thrashella vs. Basskauf & Musiker
Gestern war ich endlich shoppen. Für euch ein exklusiver völlig überzogener und extrem subjektiver Tatsachenbericht aus der Sicht einer (angehenden) weiblichen Basserin - das muss aus der Sicht eines männlichen Gitarristen so ziemlich das unfähigste sein, was so mit Musikern rumhängt.
T.:"Guten Tag, ich bin, äh, auf der Suche nach einem Bass, äh, des wird mein erster...öh, bitte nix Fenderartiges und auf alle Fälle vier Saiten!"
Verkäufer: "Ja, da hätten wir den Ibanez SRX 430...
via ibanez.co.jp
...den Cort EVL Z2B...
via: cort.ch
...den B.C. Rich Warbeast Trace...
via: bcrich.com
...den Yamaha RBX 170...
via: yamaha.com
..."
Ich hab mich dann mehr oder weniger munter durchgetestet, eher weniger, weil ich so gar keinen Plan hatte, WIE ich die denn nun anteste. Das ganze hatte tatsächlich was von "Ich hab zwar keinen Führerschein, aber ich kauf mir halt mal nen Auto", aber mein Co-Autor hat mir trotzdem/grad deswegen unter die Arme gegriffen. (Großes Lob für Geduld, Zu- und Abraten)
Zu den Bässen:
Der Ibanez gefiel mir ansich ganz gut, aber war ja auch der erste und nach der ersten Testrunde gleichauf mit dem Cort. Beide haben mir vom Klang her durchaus zugesagt und haben einen recht zierlichen Korpus. Dann kamen noch der B.C. Rich und der Yamaha dazu: Bei ersterem rächt sich die trve Optik durch die Kopflastigkeit. Geht also gar nicht, das hat würde mich auch stören wenn ich auch betrunken bin... Ansich WOLLTE ich ja nur den deutlichen Unterschied zwischen Top und Flop spüren...) Zweiterer hat einen wesentlich ausladenderen Korpus als die ersten beiden und fiel damit auch nach 10 Sekunden wieder aus der Wahl. Also noch eine Runde die beiden ersten Bässe. Fast wärs dann der Cort geworden, damit hätte ich mein Budget um ca. 10 € überzogen. Bis auf die unglaublich posigen Pentagrammeinlagen im Hals und den Preis hat er mir echt gefallen. Also hab ich sicherheitshalber nochmal gefragt, obs noch was ähnliches gibt, weil ich dachte, der Cort kann ja nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
DANN kam der Verkäufer mit meinem Schätzchen, dem Warwick Streamer Blackhawk 4 an:
-Passend zu meinem Budget,
-Passive Elektronik, die ich wenn ich lustig bin,auf aktiv nachrüsten kann,
-Bessere Tonabnehmer & hochwertige Hardware, die sosnt auch in den "großen" Warwicks verbaut werden,
-Zierlich gebaut (passend zu mir :p)
(Fettfingerchen und Staub rocken! Punktum!)
Er erschien mir zugegebenermaßen erstmal etwas unscheinbar und Mr. Gitarrist hat auch ein wenig schräg geschaut, aber nach kurzer Einstellerei wurde er mir richtig sympatisch. Dann verzog sich der General auch schon in Richtung Gitarren und ich konnte mich gleich mal mit dem Blackhawk anfreunden... (Immer noch problembehaftet, siehe Autokaufproblematik.) Ich hab sicherheitshalber nach einem weiteren Alternativbass gefragt, aber dem Verkäufer fiel nichts mehr außer dem GSR 180 von Ibanez ein. Hier zur allgemeinen Gaudi mal in Magenta, weils so tussilike aussieht:
via: ibanez.co.jp
Nach einer Weile (wenns ne halbe Stunde war, dann war ich ja echt gut!) und einer SMS an das elterliche Finanzministerium mit Antwort (Ja, ich geb dir was dazu.) hab ich mich auf die Suche nach dem General gemacht. Gefunden hab ich ihn in einem Kämmerchen voller Half- und Fullstacks, wo er auf ner sündhaft teuren Klampfe rumgedudelt hat und auch wie angedroht NICHT ANSPRECHBAR war... Ich bin eine gefühlte 3/4 Stunde um ihn rumgeschlichen, hab die absolut astronomischen Preise der Stacks inspiziert und muss wohl extrem verbiestert geguckt und ihn mehrfach angezickt haben, was er aber überhaupft nicht mitbekommen hat. Wenn ich versucht hab, ihm ne Frage im Bezug auf den Blackhawk zu stellen ("Sag, soll ich den mitnehmen!?, Was hältst du davon?!") kam nur irgendnen schwer verständlicher Halbsatz und ein irrer Blick.
Kann man als Basser von einem Gitarrero, der grad völlig verzückt am Saitenzerren ist und schon glasige Augen und einen dämonischen Blick hat, eine prompte, vollständige Antwort erwarten?
NEIN!
(hätt ich mir denken können.)
Ich hab ihm dann versucht, anzudrohen, alleine essen zu gehen - Klar, dass das nicht gewirkt hat, weil er mich a) nicht verstanden hat und b) eh keinen Hunger hat.
Auf alle Fälle fühlte ich mich eine Weile wie ein armer unterdrückter Mann, der seine Frau beim Shoppen begleiten muss und einen neuen Anzug kaufen muss. Anprobieren ist die Hölle, die Frau hilft beim aussuchen, zwingt zum Anprobieren und verschwindet dann für Stunden in der Damenabteilung, um sich den Xten Rock, das Xte Shirt und die Xten und X^1ten Schuhe zu kaufen oder zumindest anzuprobieren. Sind Bassisten tatsächlich oder glücklicherweise simpler gestrickt als Gitarristen? Und warum lacht alle Welt über Bassistenwitze und schaut betreten, wenn jemand Gitarristenwitze vom Stapel lässt?
Irgendwie hab ichs dann doch geschafft, ihn loszukriegen - eventuell mit abschätzigen Bemerkungen über seine Xiphos, deren Brüderchen auch in dem Kabuff hing? Designer und Käufer müssen wohl auf Speed oder schlimmerem sein...
Nach dem Essen haben wir dann dem Bass abgeholt, auf alle Fälle weiß ich jetzt, wie sich ein Bassisst fühlt, der mit einem Musiker in ein Musikgeschäft geht.
ps.So schlimm wars nu auch nicht, der Bericht ist überzogen. Außerdem klingt die Xiphos nur gut. Außerdem ist mein Co-Autor nicht nur der arme Co-Autor, sondern auch mein (sämtliche Adjektive, die "WOW!!! *sabber* " umschreiben, einsetzen!) Freund, der sich zudem auch noch bereit erklärt hat, mir zu zeigen, wie ich denn nun die richtigen Töne zur richtigen Zeit ausm Viersaiter lock. Falls du das hier noch liest und nicht schon vor Wut zitternd meine Nummer wählst oder vor Lachen am Boden liegst: Ich liebe dich!
27.09.09
Futter für die Kutte?
Der musste gestern abend mit. Angesichts der Sängerin überleg ich mir, ob der wirklich auf die Kutte kommt, oder ob ich ihn in paar Jahren teurer weiterreich. Is eigentlich nich so mein Ding, werd ihn wohl als Erinnerung an den tollen Abend mit "meinem" General draufmachen, wenn mich jemand drauf anspricht, kann ich ja immer noch sagen, dass die Sängerin NICHT mein Fall ist.
Fauler Kompromis.
Basskauf.
Nein, ich hab nicht vor, GENAU DEN zu erwerben. Ja, trotz meiner Tussi-Vorliebe für pink.
Ich überlege mir nur, wer sich einen Pink-Metallic-farbenen Bass kauft... JBO-Fans? Punks? kleine Mädchen? Metallerinnen, die ihre Weiblichkeit unterstreichen wollen? Männer, die (achtung Klischee!) ihre sexuelle Orientierung unterstreichen wollen? Ältere Damen um die 80? Menschen/Musiker/Basser/Gitarristen, die sosnt schon alles haben? Gar niemand? Kann nicht sein, denn: Keine pinken Bässe ohne Käuferschicht für pinke Bässe!
Ich sollte nicht zuviel lästen, am Ende sagt mir genau der zu und die Farbe sieht viel geiler als auf dem Bild aus... Sorry, Ibanez, der is ja auch gar nicht pink, sondern Magentafarben. DANN ergibts ja wieder Sinn.
Ich überlege mir nur, wer sich einen Pink-Metallic-farbenen Bass kauft... JBO-Fans? Punks? kleine Mädchen? Metallerinnen, die ihre Weiblichkeit unterstreichen wollen? Männer, die (achtung Klischee!) ihre sexuelle Orientierung unterstreichen wollen? Ältere Damen um die 80? Menschen/Musiker/Basser/Gitarristen, die sosnt schon alles haben? Gar niemand? Kann nicht sein, denn: Keine pinken Bässe ohne Käuferschicht für pinke Bässe!
Ich sollte nicht zuviel lästen, am Ende sagt mir genau der zu und die Farbe sieht viel geiler als auf dem Bild aus... Sorry, Ibanez, der is ja auch gar nicht pink, sondern Magentafarben. DANN ergibts ja wieder Sinn.
Possessed by Thrash IV
Hier kommt der im ersten Post versprochene Bericht:
Wir waren gestern aufm Possessed by Thrash IV im Sakrema :
Auf dem Weg dahin kam uns ein Pärchen entgegen, die gar nicht nach Metal aussahen, aber sie zu ihm über uns sagte: "Schau mal, das sind noch 2 aus den 80ern ausgebrochen!" Direkt vorm Sakrema standen dann schon etwa 20 besoffene Thrasher, die sich wie die letzten Asis benahmen... Drinnen wurds dann besser, wir trafen über den Abend auch viele Bekannte vom General... Egal, die Bands:
Opener waren Delirium Tremens, der Auftritt war etwas durchwachsen, der Sound hätte weniger matschig sein dürfen und die Musik ansich etwas abwechlungsreicher. Ich war so ganz zufrieden, aber der General hat sich drüber mokiert, dass gegen Ende der Drummer auch noch Aussetzer/konditionelle Probleme bekam. Mir als Otto-Normal-Verbraucher ist das weniger aufgefallen. Ich würde mir DT gern nochmal mit besserem Sound in einer anderen Location angucken, wenn sichs mal ergibt.
Die zweite Band, Deathhammer, die aus Norwegen eingeflogen wurden, waren die ultimative Enttäuschung, am Anfang war der Sound viel zu matschig und basslastig und nach nen erneutem Mischversuch nur noch übel matschig. Außerdem war die Band eh schon rotzblau, der Sänger hat sich während des Auftritts noch ne Flasche Whiskey reingezogen und ist zu Ende der Vorstellung (programmgemäß?) ins nagelneue Drumkit vom Headliner reingekracht, was dann auch erstmal demoliert war. Auch die Zuschauer ganz vorne sind abgegangen wie Drecksau: Der Keller hat ja mit 2,10m eh schon ne niedrige Decke für so ne Lokalität, aber die Crowdsurfer haben auch gleich noch die Deckenpaneele rausgetreten... Die will ich nicht noch mal sehn müssen, das war Zumutung deluxe!
Nocturnal waren nach diesem Kasperltheater ne echte Wohltat: Geiler Sound, man konnte ja zumindest die Instrumente auseinanderhalten, während man bei DH nur Brei mit Bassdrum gehört hat. Die Wohltat hielt ungefähr solange an, bis die (neue) Sängerin angefangen hat, ihrem Job nachzugehn. Ich werde nie wieder über Growls (von Männern) lästern, die nach "schlimmen Magenproblemen" klingen. Die Frau klang, als wär jemand hinter ihr her, nein besser als wäre SIE hinter jemand her. Nach einigen Songs sind wir rausgegangen, dem General schien das Gebrüllkreisch körperliche Schmerzen zu bereiten. Nocturnal würd ich mir durchaus nochmal anschauen, aber nur wenn die Sängerin NICHT am Start ist. Mal in die alten Platten ohne sie reinhorchen, wird sich wohl lohnen.
Fazit: war nen cooler Abend, die Gehöre waren dank Iron-Maiden-Trällermetal in den Pausen echt gut weich- und dank dem Thrash durchgespült. Wer kommt auf so absurde Pausenmusik an som Konzi? Ich hab nix gegen Maiden, sondern mag die gern, aber DA waren die echt fehl am Platz.
Kann mir jemand aus der Leserschaft erklären, warum Menschen auf nen Konzert gehen und sich derartig volllaufen lassen, dass sie sie Hauptband verpassen?! (Ok, frei nach dem Gitarrero einer "weltbekannten" Deathmetalband: "Wer extreme Musik machen will, muss halt auch extreeem sein!" aha. sicher!?)
Wir waren gestern aufm Possessed by Thrash IV im Sakrema :
Auf dem Weg dahin kam uns ein Pärchen entgegen, die gar nicht nach Metal aussahen, aber sie zu ihm über uns sagte: "Schau mal, das sind noch 2 aus den 80ern ausgebrochen!" Direkt vorm Sakrema standen dann schon etwa 20 besoffene Thrasher, die sich wie die letzten Asis benahmen... Drinnen wurds dann besser, wir trafen über den Abend auch viele Bekannte vom General... Egal, die Bands:
Opener waren Delirium Tremens, der Auftritt war etwas durchwachsen, der Sound hätte weniger matschig sein dürfen und die Musik ansich etwas abwechlungsreicher. Ich war so ganz zufrieden, aber der General hat sich drüber mokiert, dass gegen Ende der Drummer auch noch Aussetzer/konditionelle Probleme bekam. Mir als Otto-Normal-Verbraucher ist das weniger aufgefallen. Ich würde mir DT gern nochmal mit besserem Sound in einer anderen Location angucken, wenn sichs mal ergibt.
Die zweite Band, Deathhammer, die aus Norwegen eingeflogen wurden, waren die ultimative Enttäuschung, am Anfang war der Sound viel zu matschig und basslastig und nach nen erneutem Mischversuch nur noch übel matschig. Außerdem war die Band eh schon rotzblau, der Sänger hat sich während des Auftritts noch ne Flasche Whiskey reingezogen und ist zu Ende der Vorstellung (programmgemäß?) ins nagelneue Drumkit vom Headliner reingekracht, was dann auch erstmal demoliert war. Auch die Zuschauer ganz vorne sind abgegangen wie Drecksau: Der Keller hat ja mit 2,10m eh schon ne niedrige Decke für so ne Lokalität, aber die Crowdsurfer haben auch gleich noch die Deckenpaneele rausgetreten... Die will ich nicht noch mal sehn müssen, das war Zumutung deluxe!
Nocturnal waren nach diesem Kasperltheater ne echte Wohltat: Geiler Sound, man konnte ja zumindest die Instrumente auseinanderhalten, während man bei DH nur Brei mit Bassdrum gehört hat. Die Wohltat hielt ungefähr solange an, bis die (neue) Sängerin angefangen hat, ihrem Job nachzugehn. Ich werde nie wieder über Growls (von Männern) lästern, die nach "schlimmen Magenproblemen" klingen. Die Frau klang, als wär jemand hinter ihr her, nein besser als wäre SIE hinter jemand her. Nach einigen Songs sind wir rausgegangen, dem General schien das Gebrüllkreisch körperliche Schmerzen zu bereiten. Nocturnal würd ich mir durchaus nochmal anschauen, aber nur wenn die Sängerin NICHT am Start ist. Mal in die alten Platten ohne sie reinhorchen, wird sich wohl lohnen.
Fazit: war nen cooler Abend, die Gehöre waren dank Iron-Maiden-Trällermetal in den Pausen echt gut weich- und dank dem Thrash durchgespült. Wer kommt auf so absurde Pausenmusik an som Konzi? Ich hab nix gegen Maiden, sondern mag die gern, aber DA waren die echt fehl am Platz.
Kann mir jemand aus der Leserschaft erklären, warum Menschen auf nen Konzert gehen und sich derartig volllaufen lassen, dass sie sie Hauptband verpassen?! (Ok, frei nach dem Gitarrero einer "weltbekannten" Deathmetalband: "Wer extreme Musik machen will, muss halt auch extreeem sein!" aha. sicher!?)
23.09.09
sinnfrage.
Ich fürchte, dass ich in den letzten (Ferien-) Wochen die absolute Überdosis Fashionblogs konsumiert habe. Bei näherer Betrachtung isses völlig irrelevant für mich, was sich X aus Y bei Z gekauft hat und dass sie es mit den Teilen a,b,c und d aus ihrem Kleiderschrank kombinieren kann. Hab mich richtiggehend dran überlesen und den Eindruck, dass ich meine Internetzeit auch besser nutzen kann:
-Buch lesen
-Musik nicht nur als Hintergrundgeplätscher wahrnehmen (entweder hör ich konzentriert oder ich tu was anderes und lass mich berieseln.)
-Latein lernen
-Im Internet nach nem Bass schauen
-Was nähen (und dann hier damit posen)
-außerdem hab ich eh schon viele Blogs, die mir eine Weile als nichtssagend aufgefallen sind, gekickt und nach anderen geschaut. Die Liste hat eh immer um 100 Blogs.
Klar, als Frau bin ich durchaus für Mode zu haben, aber irgendwie stößt das immer mit meiner "Klamottenfaulheit"zusammen, die wirklich oft getragenen Modelle, die auch gelegentlich nachgekauft werden, sind:
-Jeans, Cargohose, Zimmermannshose
-Kapuzenpulli oder -Jacke, Cardi
-Bandshirts, Polos
-Chucks, Adidas Samba, HiTops, Keine Highheels, Springer
-Gürtel en Masse, von denen ich ja doch nur zwischen 3 wechsel
-Lederjacke, normale Jacke, Snowboardjacke, Kutte
Die aktuellen Sachen und Farben gefallen mir auch nicht... Farben sind eh so ne Sache, Metalkram is meistens schwarz, für die Uni gibts noch Rot, Dunkelblau, Grasgrün, Dunkelgrün, Hellblau, Orange und Pink. Und keine saisonalen Modefarben.
Ok, ich hab quasi 2 Kleiderschrankhälften, eine für Freizeit und eine für die Uni und "offizielle" Sachen, weil ich da nicht sooo gerne mit Kutte, Lederjacke und weißen Turnschuhen rumrenn, weil das da einfach nicht hinpasst. (Der General hat den Vorteil, dass ne Kutte an ihm irgendwie natürlicher aussieht, keine Ahnung wieso, vllt. weil er ein Mann mit langen Haaren ist und ich ne Frau mit kurzen?)
Und damits hier noch was zu sehn gibt, meine Kutte, taaadaaa!
Und die Publikumsbeteiligung: Könnt ihr mir Blogs abseits von Mode (und Mainstream) empfehlen?
np: Megadave - Rust in Peace Polaris
21.09.09
kreativ^10
Ich hab mich gestern vormittag kreativ ausgetobt - ansich nix großes, aber sowas von metallisch korrekt, drum muss es hier rein:
Seit der 5. Klasse hab ich so ne simple (Spießer-)Lederschultasche, die ich insgesamt etwa nur nen halbes Jahr benutzt hab, bis Freund Eastpak zum Geburtstag kam. Bis gestern führte sie ein Schattendasein unter meinem Bett, aber jetzt isse wieder up-to-date:
In nächster Zeit kommt sicher noch was dazu. Mal sehn ob ich ein komplexeres Logo bewältigen kann - aber das will ich dann nicht umbedingt DA testen...
(Jetzt darf nur der General keine Kunstwerke posten, weil dann der Lächerlichkeit preisgegeben bin.)
Das erste und vermutlich letzte Mal, dass hier hier Kosmetik zu sehen bekommt (=
Auf pinkmelon.com gibts wieder eine Vorschau auf die neuen Sachen von essence. (Klick´auf den Link, dann siehst du alles.) Ich hab hier stellvertretend die neuen Wimperntuschen reingestellt, weil ich mir wenns soweit ist, mal die lilane anschauen werde. Komplementärfarbe zu grün und so, ne?
Hast du eigentlich je ein Produkt von einer günstigen Kosmetikfirma (essence, Catrice, p2, Basic) aufgebraucht?
Weil das hier kein Mainstreamblog ist, wird dieser Post eine Ausnahme bleiben. Oder willst du ihr mehr über "Thrasherella vs. Kosmetik" erfahren? Dann klick unten "Hot". (Meine Fresse, das klingt ja fast wie schlechte Telefonierwerbung *hust*)
Im nächsten Post gibts wieder was abseits vom schöden Konsumwahn, versprochen.
19.09.09
Megadeth - Endgame [2009]
Megadeth - schon interessant, dass es sie noch immer gibt, interessant, dass sie nicht zu Schnulzensalzsäulen erstarrt sind oder sich nur noch auf ihren Lorbeeren ausruhen. Denn mit ihrem neuen Output "Endgame" beweisen sie, dass sie es nicht verlernt haben - oder sollte ich vielmehr schreiben "...dass Dave Mustaine nichts verlernt hat" ? Manche Alben nach den Klassikern waren recht "Risk"-ant, andere eher "Crypti..."-sch und manche brauchten einen Protagonisten ("The World Needs A Hero")...
Nun, schon erstaunlich, was die Herren um Megadave aus dem Hut gezaubert haben. Härte, Tempo, geniale Soli, eine nicht so nervige Stimme (erinnert sich noch jemand an "Tout le monde?" ), packende Songs und Hooks, treibendes Drumming...ja, Megadeth-/Thrasherherz, was willst du mehr? Klar, das ganze Gebräu ist zwar nicht die Neuerfindung des Rades oder besonders innovativ, aber das brauchen die Songs auch nicht. Denn lieber Songs mit Klasse als innovatives, "Risk"-antes Gespiele.
Anfang des "Endspiels" macht ein instrumentales Intro, mit packendem Riffing und netten Soli. Das Ganze nennt sich "Dialectic Chaos" und könnte problemlos auf die Soliarten von Mustaine und Broderick umgelegt werden, die sich ein munteres Duell liefern. Nahtloser Übergang zum nächsten Song, namens "This Day We Fight!" und Energiebatzen Nummer zwei läuft. Ziemlich heavy für ein Megadeth Song. So heftig waren sie schon lange nicht mehr... Klar, softere Nummern wie das anschließende "44 Minutes", "The Hardest Part Of Letting Go... Sealed With A Kiss" oder der eingängige Titeltrack lockern den Geschwindigkeitstrip etwas auf, bringen etwas Dynamik ins Gesamtbild, aber richtig soft wird es nicht unbedingt (außer man kommt aus dem extremeren Musikbereich). Stimmlich muss man sich dieses Mal keine Gedanken machen - zwar ist Megadave nicht der geborene Sänger, allerdings vermag er auf "Endgame" seine Stimme gekonnt einzusetzen.
Dass Megadeth (m.E.) nicht alte Glanztaten übertrumpfen können, dürfte jedem irgendwo klar sein. Anknüpfen an Klassiker wie z.B. "Countdown To Extinction", "Peace Sells..." kann "Endgame" durch treibende Riffs und begnadete Gitarrensoli, nicht unbedingt durch Innovation aber durch ein modernes Soundgewand.
Ergo eine Megadeth Scheibe, die teils alte als auch neue Stärken in sich vereint.
Lohnenswerte Soli...äh Lieder: "Dialectic Chaos/This Way We Fight!", der schon als Single erschienene Track "1320", "Bite The Hand"...usw. Wenn man es genau nimmt, sollte man sich die gesamte Scheibe zu Gemüte führen, da sie (auch) als Gesamtpaket von gleichbleibender Güte/Klasse ist sowie einen homogenen Guss der Lieder besitzt.
Für Megadeth Fans, für welche, die es werden wollen als auch für Interessierte sehr empfehlenswert.
Mit wärmsten Empfehlungen
Der Schreiberling
Nun, schon erstaunlich, was die Herren um Megadave aus dem Hut gezaubert haben. Härte, Tempo, geniale Soli, eine nicht so nervige Stimme (erinnert sich noch jemand an "Tout le monde?" ), packende Songs und Hooks, treibendes Drumming...ja, Megadeth-/Thrasherherz, was willst du mehr? Klar, das ganze Gebräu ist zwar nicht die Neuerfindung des Rades oder besonders innovativ, aber das brauchen die Songs auch nicht. Denn lieber Songs mit Klasse als innovatives, "Risk"-antes Gespiele.
Anfang des "Endspiels" macht ein instrumentales Intro, mit packendem Riffing und netten Soli. Das Ganze nennt sich "Dialectic Chaos" und könnte problemlos auf die Soliarten von Mustaine und Broderick umgelegt werden, die sich ein munteres Duell liefern. Nahtloser Übergang zum nächsten Song, namens "This Day We Fight!" und Energiebatzen Nummer zwei läuft. Ziemlich heavy für ein Megadeth Song. So heftig waren sie schon lange nicht mehr... Klar, softere Nummern wie das anschließende "44 Minutes", "The Hardest Part Of Letting Go... Sealed With A Kiss" oder der eingängige Titeltrack lockern den Geschwindigkeitstrip etwas auf, bringen etwas Dynamik ins Gesamtbild, aber richtig soft wird es nicht unbedingt (außer man kommt aus dem extremeren Musikbereich). Stimmlich muss man sich dieses Mal keine Gedanken machen - zwar ist Megadave nicht der geborene Sänger, allerdings vermag er auf "Endgame" seine Stimme gekonnt einzusetzen.
Dass Megadeth (m.E.) nicht alte Glanztaten übertrumpfen können, dürfte jedem irgendwo klar sein. Anknüpfen an Klassiker wie z.B. "Countdown To Extinction", "Peace Sells..." kann "Endgame" durch treibende Riffs und begnadete Gitarrensoli, nicht unbedingt durch Innovation aber durch ein modernes Soundgewand.
Ergo eine Megadeth Scheibe, die teils alte als auch neue Stärken in sich vereint.
Lohnenswerte Soli...äh Lieder: "Dialectic Chaos/This Way We Fight!", der schon als Single erschienene Track "1320", "Bite The Hand"...usw. Wenn man es genau nimmt, sollte man sich die gesamte Scheibe zu Gemüte führen, da sie (auch) als Gesamtpaket von gleichbleibender Güte/Klasse ist sowie einen homogenen Guss der Lieder besitzt.
Für Megadeth Fans, für welche, die es werden wollen als auch für Interessierte sehr empfehlenswert.
Mit wärmsten Empfehlungen
Der Schreiberling
Co-Autor
Weil ich der etwas visuellere Musikhörer (und kaum -selbermacher) bin, habe ich mir Verstärkung geholt.
Mein Kollege studiert die gleichen Fächer wie ich (also Deutsch und Geschichte) und ist der (bessere) Musiker und Reviewer an Bord.
Von ihm wird auch das versprochene Review zu Megadaves´ "Endgame" kommen. Man könnte also sagen, ich hab den musikalischen Part geoutsourced. Oder outgesourct? Ganz wie ihr wollt.
Außerdem gibt es ab sofort ein Abstimmungsmodul unter jedem Eintrag, damit wir gleich abschätzen können, wovon ihr in Zukunft mehr lesen wollt.
Now Playing: Exodus - Bonded By Blood
17.09.09
Franz Kafka - Die Verwandlung
So, mein erstes Mal "Öffentlich Senf zu Literatur abgeben" - liest sich sicher besser, wenn man das Buch schon intus hat.
Ich hab meine Hamburger-Lesehefte-Ausgabe exakt bis zur Mitte geschafft. Ansich find ich die Erzählung nicht schlecht, halt übliches Kafka-Strickmuster: Stress mit Vaddern, schlechtes Verhältnis zu Frauen,... Da erzähl ich euch sicher nix neues.
Leider isses für mich so, dass ich mir unter dem "neuen" Gregor Samsa keinen Käfer, sondern eine fette, eklige, 1,70 m lange Schabe vorstelle. Bildmaterial erspar´ ich euch an dieser Stelle.Ich habe eine echt blühende Fantasie und sehe vor dem inneren Auge sehr deutlich, wie dieses Krabbelviech unter dem Sofa hockt, sich langsam bewegt und nach so ca. 1/4 der Erzählung vom Vater durch die Zimmertür geschubst wird, weil er zu schwerfällig ist und sich nicht mitteilen kann und der Vater zu ungeduldig ist. Klar, dass er sich dabei auch noch eine detailgenau beschriebene widerliche Wunde zuzieht.
Jedenfalls hatte ich nach der Hälfte keinen Bock mehr und damit hat Kafka voll ins Schwarze getroffen. Wie E.A.Poe will er beim Leser Ekel und Abscheu erzeugen und das Verhältnis zwischen Vater und Sohn drastischer darstellen: Der Sohn hat sich vom Vater entfremdet und die beiden können nicht mehr
kommunizieren, der Vater WILL ihm auch gar nicht helfen, sondern schubst ihn rum. Die Sache mit den Frauen wird dadurch abgedeckt, dass seine Schwester ihn versorgt, es ansich auch gut meint, aber er diese Hilfe kaum annehmen mag und sich ob seines Äußeren schämt.
Lesenswert? Ja, ein Klassiker*. Wenn man sich nen niedlicheren Käfer vorstellt, könnte es sogar Spaß machen.Ich persönlich kann Kafka seit ich "Der Process" in der Schule lesen musste, persönlich nichts mehr abgewinnen. Baaah, der Kram hat mich wegen der eindrücklichen Bilder und der kafkaesken Unlogik in den Schlaf verfolgt - sicher toll und beeindruckend, wenn mans freiwillig liest. Also: Für freiwillige Kafkaleser sicher optimal. Daumen hoch! Deshalb werd ichs auch noch mal mit anderen Erzählungen, zum Beispiel "Die Strafkolonie" probieren, weil ich die Idee hinter seiner Schreibe (fachlich) gut finde.
Ich hoffe, mein Review hat gefallen. Klar, hier schreibe ich anders als für die Uni, aber der Blog ist gewissermaßen das Testgelände dafür. (Und beim nächsten Review hab ich dann auch das ganze Buch gelesen.)
@Abiturient(inn)en: Wenn ihr mir verratet, was die (Deutsch-)Sternchenthemen der diesjährigen Runde sind, werd ich sie hier wirklich fachgerecht zerlegen, weil ich für mein Literaturwissenschaftstudium eh noch so einiges lesen muss und dass als Übung nutzen kann.
*für die Geisteswissenschaftler: Ja, ich weiß, Klassik war was ganz anderes.
Ich hab meine Hamburger-Lesehefte-Ausgabe exakt bis zur Mitte geschafft. Ansich find ich die Erzählung nicht schlecht, halt übliches Kafka-Strickmuster: Stress mit Vaddern, schlechtes Verhältnis zu Frauen,... Da erzähl ich euch sicher nix neues.
Leider isses für mich so, dass ich mir unter dem "neuen" Gregor Samsa keinen Käfer, sondern eine fette, eklige, 1,70 m lange Schabe vorstelle. Bildmaterial erspar´ ich euch an dieser Stelle.Ich habe eine echt blühende Fantasie und sehe vor dem inneren Auge sehr deutlich, wie dieses Krabbelviech unter dem Sofa hockt, sich langsam bewegt und nach so ca. 1/4 der Erzählung vom Vater durch die Zimmertür geschubst wird, weil er zu schwerfällig ist und sich nicht mitteilen kann und der Vater zu ungeduldig ist. Klar, dass er sich dabei auch noch eine detailgenau beschriebene widerliche Wunde zuzieht.
Jedenfalls hatte ich nach der Hälfte keinen Bock mehr und damit hat Kafka voll ins Schwarze getroffen. Wie E.A.Poe will er beim Leser Ekel und Abscheu erzeugen und das Verhältnis zwischen Vater und Sohn drastischer darstellen: Der Sohn hat sich vom Vater entfremdet und die beiden können nicht mehr
kommunizieren, der Vater WILL ihm auch gar nicht helfen, sondern schubst ihn rum. Die Sache mit den Frauen wird dadurch abgedeckt, dass seine Schwester ihn versorgt, es ansich auch gut meint, aber er diese Hilfe kaum annehmen mag und sich ob seines Äußeren schämt.
Lesenswert? Ja, ein Klassiker*. Wenn man sich nen niedlicheren Käfer vorstellt, könnte es sogar Spaß machen.Ich persönlich kann Kafka seit ich "Der Process" in der Schule lesen musste, persönlich nichts mehr abgewinnen. Baaah, der Kram hat mich wegen der eindrücklichen Bilder und der kafkaesken Unlogik in den Schlaf verfolgt - sicher toll und beeindruckend, wenn mans freiwillig liest. Also: Für freiwillige Kafkaleser sicher optimal. Daumen hoch! Deshalb werd ichs auch noch mal mit anderen Erzählungen, zum Beispiel "Die Strafkolonie" probieren, weil ich die Idee hinter seiner Schreibe (fachlich) gut finde.
Ich hoffe, mein Review hat gefallen. Klar, hier schreibe ich anders als für die Uni, aber der Blog ist gewissermaßen das Testgelände dafür. (Und beim nächsten Review hab ich dann auch das ganze Buch gelesen.)
@Abiturient(inn)en: Wenn ihr mir verratet, was die (Deutsch-)Sternchenthemen der diesjährigen Runde sind, werd ich sie hier wirklich fachgerecht zerlegen, weil ich für mein Literaturwissenschaftstudium eh noch so einiges lesen muss und dass als Übung nutzen kann.
*für die Geisteswissenschaftler: Ja, ich weiß, Klassik war was ganz anderes.
Hingucker oder doch mehr dran?
Gestern abend bekam ich eine recht interessante MySpace-Freundanfrage, nämlich vom Black Metal Pedal.
So sieht das Teil aus:
Ich finds optisch sehr geil, wegen "Power", "Hatred", "Attack" und "Chaos". Der Sound is tatsächlich "wie aus den tiefen 80ern ausgebrochen" (inklusive Grundrauschen...), aber das bekommt man mit aktueller Technik und ein wenig Herumprobieren auch hin.
Das BMP ist das erste, auf 666 Stück limitierte Teil der Firma Dragonfly.
Für mich eh keine Option, da ich mich gerade am Bass versuche - mal sehn obs dabei bleibt.
Bis vor 2 Jahren habe ich Schlagzeug gespielt. Obwohl Schlagzeug ansich ne geile Sache ist, hat es zwei große Nachteile: Jeder um einen herum hört klar und deutlich, wenn man beim Üben zum drölfzigsten Mal voll daneben haut, außerdem musste ich immer 10 Minuten in den Proberaum latschen und dann erstmal umbauen, weil ja noch X andere Leute auf das Teil eingedroschen haben.
Jetzt hab ich den Bass zum Instrument meiner Wahl erkoren. (Unverstärkt kann ich auch nachs um 2 "Krach" machen und muss vor allen Dingen nicht aus dem Haus dafür. Überhaupt, am Anfang unverstärkt üben ist gut fürs Ego *g*) Mal sehn, wer bei Thrasherella vs. Bass gewinnt, wenn ich meine Fingerchen unter Kontrolle und weiterhin genug Spaß dabei hab, geh ich shoppen...
DEMONICA - oder "Ich hab ne neue Band gefunden!"
Ich bin vorhin durch mein Hausforum* auf ne band aufmerksam geworden... Demonica spielen nach eigenen Angaben "Brutal Thrash Metal" und bestehen aus Ex-Mitgliedern von Mercyful Fate und Forbidden, sowie einem thrashorientierten Journalist, der das Metier gewechselt hat und singt. Hört einfach mal rein. Ich hab angefragt, WANN denn nun die erste Scheibe am Start ist, mal sehn, ob da ne Antwort kommt.
Außerdem möchte ich hiermit meine erste Leserin, Eleonore von Air Stands Still, willkommen heißen.
Gerade habe ich auch noch ein wenig am Layout geschraubt, aber das wird sicherlich nicht das letzte Mal sein.
*Nein, ich werd euch nicht verraten, welches Metalforum ich bevorzuge, schließlich breite ich hier schon genug von meinem Leben aus.
Außerdem möchte ich hiermit meine erste Leserin, Eleonore von Air Stands Still, willkommen heißen.
Gerade habe ich auch noch ein wenig am Layout geschraubt, aber das wird sicherlich nicht das letzte Mal sein.
*Nein, ich werd euch nicht verraten, welches Metalforum ich bevorzuge, schließlich breite ich hier schon genug von meinem Leben aus.
14.09.09
kein bisschen metal
Ich habe gerade auf einem Modeblog, den ich bis vor einigen Minuten in meiner Liste hatte, Bilder der Bloggerin mit Akteuren vom Paganfest gesehn. "Hier bin ich mit dem Sänger von X zu sehn und da mit 2 Mitgliedern von Y." Toll, aber wie waren die Bands? Ich habe zweimal per Kommentar nachgefragt, beide sind gelöscht worden. Irgendwie kann ich echt auf son Rumposieren verzichten, mich interessiert nicht die Optik von irgendwelchen Musikern, sondern ihre Musik, sonst wärens ja Optiker. Ich werds bei folgenden Reviews besser machen. Versprochen.
now playing: Annihilator - Alice in Hell
1. Post
Ich werd hier regelmäßig über gehörte Alben, besuchte Konzerte und gelesene Bücher berichten. Eventuell auch mal über gekaufte/genähte Klamotten, aber das spielt für mich eine untergeordnete Rolle.
Folgende Bücher habe ich gerade am Start:
Franz Kafka "Verwandlung" - Will überhaupt noch jemand was davon wissen?
J.W. Goethes "Werther" - gleiche Frage, aber ich muss das alles für die Uni, äh, fürs Leben lesen.
Jacob Burckhards "Geschichtswerk" in 2 Bänden, ansich auch für die Uni, aber das schein mir (sogar) spannend zu sein.
Was an Konzerten demnächst so kommt:

Possessed By Thrash 4 mit Nocturnal, Deathhammer und Delirum Tremens
(Wie gut, dass wir jetzt wissen, in WELCHER Fußgängerzone das Sakrema liegt, nämlich in der hinteren, kleinen - Dieses Wissen wird uns in 2 Wochen vor einem halbstündigen Fußmarsch retten. Da hab ich Nuclear Warfare und Outrage gesehn - erstere hab ich seit ca. 3 Jahren endlich mal wieder gesehn, war sehr cool und ein wenig chaotisch. Der Basser hat auch noch den Gesang übernommen und der Gig hatte was von nem Familienfest mit Dosenbier. Nur an Outrage hab ich keine Erinnerung mehr.)
Außerdem warte ich gespannt auf die nächste Scheiblette von Megadeth, dazu mehr, wenn ich sie paar Mal gehört habe. (Morgen isses soweit!!! \m/)
Ich freu mich auf Kommentare und Anmerkungen jeder Art.
Folgende Bücher habe ich gerade am Start:
Franz Kafka "Verwandlung" - Will überhaupt noch jemand was davon wissen?
J.W. Goethes "Werther" - gleiche Frage, aber ich muss das alles für die Uni, äh, fürs Leben lesen.
Jacob Burckhards "Geschichtswerk" in 2 Bänden, ansich auch für die Uni, aber das schein mir (sogar) spannend zu sein.
Was an Konzerten demnächst so kommt:

Possessed By Thrash 4 mit Nocturnal, Deathhammer und Delirum Tremens
(Wie gut, dass wir jetzt wissen, in WELCHER Fußgängerzone das Sakrema liegt, nämlich in der hinteren, kleinen - Dieses Wissen wird uns in 2 Wochen vor einem halbstündigen Fußmarsch retten. Da hab ich Nuclear Warfare und Outrage gesehn - erstere hab ich seit ca. 3 Jahren endlich mal wieder gesehn, war sehr cool und ein wenig chaotisch. Der Basser hat auch noch den Gesang übernommen und der Gig hatte was von nem Familienfest mit Dosenbier. Nur an Outrage hab ich keine Erinnerung mehr.)
Außerdem warte ich gespannt auf die nächste Scheiblette von Megadeth, dazu mehr, wenn ich sie paar Mal gehört habe. (Morgen isses soweit!!! \m/)
Ich freu mich auf Kommentare und Anmerkungen jeder Art.
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